Archiv für Januar 2010

Der aventurische Bote

Mittwoch, 27. Januar 2010
der-aventurische-bote

Sooo … dann wollen wir mal etwas Aktuelles zum Boten verfassen. Die Arbeit an der Ausgabe 140 ist bereits im vollen Gang und zum Redaktionsschluss werden alle Texte ins Lektorat gehen. Das könnte man durchaus als aktuellste News zu dem Thema bezeichnen und das ist sie bestimmt auch. Was gibt es also über den Boten sonst noch so zu berichten?

Hmm … mal nachdenken. Ach ja, Andi Aigner, der bisherige Zeichner der genialen Holzschnittillus im inneraventurischen Teil, kann aus verschiedenen persönlichen Gründen leider vorerst nicht mehr für uns zeichnen. Wir bedauern das sehr, sind aber zuversichtlich, dass er uns wieder mit seinen Kunstwerken beglücken wird, sobald es ihm möglich ist. Da wir aber nicht absehen können, wann das der Fall sein wird, haben wir uns auf die Suche nach Ersatzkünstlern gemacht, die wir mit Tristan Denecke und Florian Stitz, auch schnell gefunden haben. Florian hat dann auch für den Ingameteil des 139er Boten direkt den Zuschlag bekommen, während Tristan seine Arbeiten diesmal ausschließlich für den Farbteil ablieferte. Das wird sich künftig sicherlich abwechseln, bzw. um die Arbeiten unser anderen Künstler ergänzt, sofern sie den gewünschten Zeichenstil ebenfalls beherrschen.

Tja, was gibt es noch an außergewöhnlichen Dingen zu berichten? Oh, richtig. Das wirklich tolle Szenario Die Nacht der Krähen von Elias Moussa, Tahir Shaikh und Anton Weste, das für den Boten vielleicht auf den ersten Blick ein wenig lang wirken könnte, hat alles was man braucht, um einen spannenden Abend in Aventurien zu erleben. Das fiel nicht nur mir, sondern auch Thomas Römer beim Endlektorat auf und ich werde es demnächst bestimmt selbst leiten. Klasse Arbeit, liebe Kollegen.

Ansonsten hat es Thomas in seinem Editorial auf den Punkt gebracht: Der Aventurische Bote wird dieses Jahr 25 Jahre alt! Das ist schon ein beachtliches Alter auf das nicht nur die Botenredaktion und alle Autoren zu Recht stolz sind. Natürlich sind wir dafür in erster Linie unseren vielen Lesern außerordentlich dankbar. Wir wollen dabei aber auch nicht die unzähligen Schreiberlinge und die vielen Redakteure vergessen, die den Boten seit 1984 bis heute langsam aber sicher zu dem entwickelt haben, was er nun ist – ein farbiges Rollenspielmagazin für Das Schwarze Auge, das innovativer und ansprechender ist, als je zuvor.

Mensch, fast vergessen. Ab Ausgabe 140 wird es ein besonderes Goodie geben. Exklusiv für unsere Abonnenten wird es dann nämlich regelmäßig einmal im Jahr eines der begehrten T-Abenteuer geben. Mit dem Versand dieser beliebten Sammlerstücke wollen wir unseren Lesern für ihre bisherige und künftige Treue danksagen, denn ohne euch hätten wir das DSA-Magazin natürlich nicht über 25 Jahre erhalten können. Danke sehr!

Okay, den Anfang macht dann, wie gesagt in Ausgabe 140, das Abenteuer T 6 Die Sonnenscherbe von Wulf-Hellmar Loh, das jeder Abonnent automatisch mit dem Boten zusammen direkt ins Haus geliefert bekommt.

Das war es zunächst von mir zum Thema Aventurischer Bote. Ich wünsche erstmal allen weiterhin viel Spaß mit dem neuen Blog, unserem Forum und allen DSA-Produkten. Bleibt uns gewogen.

Ein Blick in Katakomben und Kavernen

Montag, 25. Januar 2010
ein-blick-in-katakomben-und-kavernen

Schon bald soll die Dungeon-Spielhilfe Katakomben und Kavernen erscheinen, höchste Zeit also, mal einen Blick in den Inhalt zu werfen. Insgesamt 192 Seiten umfasst das von Tobias Hamelmann betreute Werk, das sich ausführlich der aventurischen Unterwelt und dem Spiel unter Tage widmet. Damit beschreitet Das Schwarze Auge wieder Wege, die in den letzten Jahren eher stiefmütterlich behandelt wurden, denn Dungeons gehörten zwar in den Anfangstagen des Spiels in praktisch jedes Abenteuer, wurden zuletzt aber immer seltener genutzt.

Katakomben und Kavernen hat gleich mehrere Zielsetzungen, nämlich dem Spielleiter Hilfestellung für die Erstellung eigener Dungeons zu bieten, die Möglichkeiten einer Heldengruppe unter Tage genauer darzustellen und natürlich auch die aventurische Unterwelt mitsamt ausgewählter Orte und der Flora und Faune ein wenig zu beleuchten.

Nach einem kurzen einleitenden Kapitel zum Dungeon am Spieltisch (8 Seiten), in dem es vornehmlich um Nutzung und Atmosphäre des Spiels unter Tage geht, widmet sich ein ausführlicher Abschnitt der Frage ‘Was ist ein Dungeon?‘ (35 Seiten). Dabei wird sich auch der Frage der Plausibilität und des vernünftigen Aufbaus gewidmet, sowie verschiedene Kategorien wie bewohnte oder unbewohnte Anlagen voneinander abgegrenzt. Den letzten Teil dieses großen Blocks bildet das Kapitel zu Dungeonelementen (50 Seiten), wohinter sich einzelne Spielelemente verbergen, die zu einem Dungeoncrawl einfach dazugehören. Hierzu gehören neben dem Spiel mit der Dunkelheit und den natürlichen Gefahren natürlich auch große Abschnitte zu Fallen, Rätseln und Schätzen.

Das nächste Kapitel handelt vom Leben unter Tage (39 Seiten) und begibt sich nach den vorherigen auch abseits von DSA teilweise nutzbaren Abschnitten nun vollends nach Aventurien. Hier werden sowohl tierische, pflanzliche als auch kulturschaffende Bewohner der Höhlen und Gänge unter dem Kontinent ausführlich behandelt, darunter auch einige neue und bisher zu weit im Schatten gebliebene Wesen.  Aber auch allgemeine Fragen zu Begegnungen unter Tage werden behandelt, wie etwas die verschiedenen Funktionen von NSCs im Dungeon. Den Abschluss des Kapitels bildet ein Komplex zu den Helden unter Tage, wobei sich hier vornehmlich der Frage der passenden Ausrüstung, sowie der Besonderheiten des Kampfes unter Tage und des geschickten Einsatzes von Zauberei und Götterwirken gewidmet wird.

Das letzte große Kapitel stellt ausgewählte Orte, Personen und Geheimnisse der aventurischen Unterwelt (43 Seiten) vor. Dabei werden einige mittelgroße Dungeons wie ein Grab der Magiermogule, die ehemaligen Answinisten-Kerker von Rulat, eine echsische Opferpyramide oder eine kleine Zwergenbinge ausführlich mitsamt zugehörigem Kartenmaterial vorgestellt. Die großen Geheimnisse unter Tage, die man kaum mit ein paar wenigen Karten darstellen kann, wie etwa die Unterstadt Fasars oder die verlorene Zwergenstadt Umrazim werden hingegen vor allem als Mysterien behandelt, hier wird versucht dem Spielleiter Material für eine eigene Ausarbeitung an die Hand zu geben. Daneben gibt es natürlich wie üblich Personen und gewöhnliche Mysterien.

Den Abschluss des Bandes bieten die Anhänge (9 Seiten), hier sticht vor allem der 10-Minuten-Dungeon heraus, der einem bei der schnellen und spontanen Dungeon-Erstellung helfen soll, heraus.

Warum ausgerechnet das Rondra-Vademecum?

Donnerstag, 21. Januar 2010
warum-ausgerechnet-das-rondra-vademecum
Eigentlich bedarf diese Frage keiner großen Erklärung, denn die Rondra-Kirche erfreut sich in Spielerkreisen seit jeher großer Beliebtheit. Sowohl in der heimatlichen Tischrunde als auch in verschiedenen Runden auf den unterschiedlichen Konventen trifft man häufig auf Rondra-Geweihte als Teil seiner Gruppe. Mit einer so ansehnlichen Zahl von Spielern geht auch ein entsprechend großes Interesse am Schwertbund, also der Rondra-Kirche, dem Auftreten und der Selbstdarstellung der Geweihten einher.
Gerade die Ausgestaltung von Liturgien und Ritualen war bisher meist vage gehalten und bei tiefergehendem Interesse war die Frage: “Gibt es dazu eigentlich eine Aussage in den offiziellen Texten?” vorprogrammiert. Und sehr oft gab es keine.
Auch wenn das Rondra-Vademecum nun manche Lücke schließt, sollen die nun vorliegenden Texte vornehmlich als Anregung und Orientierungshilfe dienen, auf deren Basis es Spieler oder Spielleiter nun vielleicht leichter fällt, selbst tätig zu werden, eigene Gebete, Lieder oder Ritualausgestaltungen zu erschaffen.
Schnell kam dann auch die Idee hinzu, das ganze Buch so zu gestalten, dass man es auch auf einem LARP würde einsetzen können, denn auch in der Truppe eines LARP sind die streitbaren Geweihten gerne gesehen.
Daher wollten wir es in einer Form präsentieren, die weniger im Stile einer irdische Spielhilfe verfasst ist, sondern sich eher aus aventurischen Quellen zusammensetzt, die man am Spieltisch und während Live-Szenen direkt benutzen kann. Und auch die Optik des Bandes wurde so gestaltet, dass man es ohne Weiteres in einem LARP nutzen kann.
Uns Redakteuren (also Katja Reinwald, die auch einen Großteil der Texte verfasste, und mir) hat die Arbeit am Band großen Spaß gemacht, sogar die umfangreiche Recherche, denn gerade die kleinen Informationen zu einer Kirche oder dem Wesen eines Geweihten sind über allerlei Quellen (seien es Spielhilfen, Regionalbände, Abenteuer oder Aventurische Boten) verteilt und nicht selten wenig mehr als Nebensätze. Das Vademecum indessen fasst die zentralen Aspekte erstmals in einem kompletten Abriss über die Rondra-Kirche zusammen und dieser ist insbesondere dann recht nützlich, wenn man solche Abenteuer wie Donner & Sturm oder Posaunenhall spielen will, denn gerade der Schwertbund ist dieser Tage sehr aktiv.
Wenn Ihr euch einen ersten Eindruck über das Rondra-Vademecum verschaffen wollen, findet Ihr unter diesem Link eine Leseprobe, die hoffentlich Euer Interesse weiter steigert.

Herzlich Willkommen beim Ulisses Blog

Montag, 18. Januar 2010
herzlich-willkommen-beim-ulisses-blog

Hallo und wilkommen zum ersten Blogeintrag des neuen Ulisses Blogs.
Wir möchten euch erstmal vorstellen, was wir hier in Zukunft an Inhalten präsentieren wollen.

In erster Linie soll der Blog ein Medium unserer Redakteure sein, um Werkstattberichte und Erfahrungen weiterzugeben und zu Themen Stellung zu nehmen, die über die eigentlichen Produkte hinaus gehen. Manch einer wird sich jetzt fragen, wo denn der Unterschied zu unseren Webseiten liegt.

Nun, auf den Webseiten werden vor allem Fakten zu Erscheinungsterminen, Preisen und weiteren Details zu unseren Büchern und Spielen veröffentlicht, um einen schnellen Überblick über das Programm von Ulisses Spiele zu geben. Hier im Blog sollt ihr interessante Hintergrundinformationen lesen können, die bei einzelnen Titeln ein wenig mehr in die Tiefe gehen, aber auch übergreifende Planungen und Ideen vorstellen oder einfach nur Momentaufnahmen ‘aus den Schreibstuben’ sind. Wenn es ‘harte Fakten’ gibt, werden wir entsprechend auf die Einträge auf der eigentlichen Webseite oder beim F-Shop verweisen. Aber natürlich wird sich hier so einiges finden, was mal Fakt werden könnte … also: bleibt dran!

Natürlich möchte ich euch auch die eher technische Seite unseres Blogs vorstellen. Es gibt hier zum einen verschiedene Kategorien, die unseren Spielen (wie DSA oder Pathfinder) zugeordnet sind. Mit einem Klick auf die jeweilige Kategorie könnt ihr euch alle Beiträge dieser Kategorie anzeigen lassen. Zum anderen haben wir noch die verschiedenen Autoren der Blog-Artikel. Auch hier könnt ihr mit einem Klick die Anzeige der Themen auf einen Blogautor begrenzen.
Um immer automatisch auf dem Laufenden zu bleiben, habt ihr zwei Möglichkeiten, die Blogartikel automatisch zu erhalten. Zum einen könnt ihr einen RSS-Feed abonnieren, der sich auch auf die einzelnen Kategorien bzw. Autoren begrenzen lässt. Danach werdet ihr über euren RSS-Reader dann automatisch über neue Artikel informiert. Zum anderen könnt ihr auch eure E-Mail-Adresse auf der rechten Seite eintragen und erhaltet jeden neuen Artikel per E-Mail zugeschickt.

Vielen Dank im voraus für euer Interesse und viele Grüße,
Alain