Archiv für Juni 2010

Raumhafen Adamant – Ratschlag 8

Freitag, 25. Juni 2010
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Alpha sah vom Tiefenscanner auf und traf Betas Blick, der in diesem Moment den Ingenberg-Rrafful-Spektrographen sinken ließ.

„Ist das das, was ich glaube?“, fragte er und Beta nickte.

„Was hat ein nicht-menschliches Hormon in menschlichem Blut zu suchen?“, stellte Alpha die nächste logische Frage.

Beta sah sich die farbige Auflösung des Spektrographen erneut an und zuckte dann hilflos die Schultern. Im Hintergrund sah er Gamma aus Reagenzgläsern und Verbandsklebeband kleine Häuser bauen.

„Es sieht aus, als wären das Überreste eines Abbauprozesses. Von welcher Spezies stammt das Hormon?“

Beta schaltete die zentrale Kebill-Datenbank zu und aktivierte einen Abgleich. Durch die große Zahl an Grenzzeittransmissionen im Vorfeld der Ratssitzung waren die Kommunikationsphalanxen der Station jedoch gnadenlos überlastet und die Daten trafen nur Stückchenweise ein.

„Jetzt heißt es warten“, verkündete Alpha und machte es sich auf dem Stuhl bequem.

„Erdbeben!“, rief Gamma begeistert und kurz darauf splitterte Glas.

Mo’krat zog einen der Antigravmonitore zu sich und wies darauf: „Wie es aussieht, hat Ihr Erzeuger es sehr eilig gehabt, nach seiner Ankunft auf der Station zum Planeten zu gelangen. Er hat sein Gepäck nie abgeholt.“

Milkam warf Sareil einen Blick zu, und der Roboterkörper nickte.

„Können wir die Sachen abholen?“, fragte Milkam den K’schigoten, der nickte und anfing, sich in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Fluten an Kebill-Formularen zu klicken, die dafür notwendig waren.

„Ich gehe davon aus, dass der Kommandant Sie zu mir geschickt hat?“, fragte er wie nebenbei, hielt aber kurz in der Bearbeitung inne.

„Gosen weiß, dass wir hier sind“, sagte Milkam. Das ist nicht mal gelogen, dachte er bei sich.

Mo’krat stieß ein amüsiertes Trillern aus und bearbeitete die Anträge weiter. „Sie müssen sich ja später mit ihm herumstreiten.“

Endlich piepste ein kleines TRAD auf dem vorgewölbten Bauch des Mannes, das er Milkam hinhielt. Sareil schnappte es ihm aus der Hand. „Damit können Sie das Gepäck in Besitz nehmen.“

„Danke“, sagte Sareil und machte sich auf den Weg zur Tür.

„Wie immer hervorragende Arbeit“, lobte Milkam noch, der wusste, dass Mo’krat förmlich nach Lob und Anerkennung lechzte. Tatsächlich brachte nun ein zufriedenes Gurren die Backensäcke des Mannes zum Schwingen und er sagte: „Gern geschehen.“

Milkam eilte Sareil nach, der bereits einige Meter Vorsprung hatte. „Warte auf mich!“

Sareil sah sich kurz um, schüttelte kurz missbilligend den Kopf, wurde dann aber langsamer. „Willst du dir nicht mal einen neuen Körper zulegen? Der ist ja wirklich erbärmlich.“

Milkam warf seinem Geburtsmitling einen langen Blick zu, spürte dann aber, dass er nur versuchte, ihn zu provozieren, um ein Ventil für seine Trauer und Wut zu finden. Darum sagte Miklam nur: „Halt die Klappe!“ drückte auf den Rufknopf des Fahrstuhls, der sie in den Ring und dort zur Gepäckbearbeitung bringen sollte.

Narbatur stürzte. Der Abstand zwischen der rettenden Kante und seinen Fingern wurde immer größer und die Erkenntnis traf ihn wie ein Laserschuss: Er würde sterben.

Da erschien plötzlich ein wunderschönes, menschliches Gesicht über ihm. Große, braune Augen, hellbraune Haut, volle, geschwungene Lippen und schwarze, wilde Locken, die von bunten Spangen einigermaßen gebändigt wurden. Die Frau landete mit einem Schnaufen mit der Brust auf der Kante und streckte ihm den Arm entgegen. Im letzten Augenblick umfassten ihre Finger sein Handgelenk und fingen seinen Sturz ab. Ein schmerzhafter Ruck ging durch seine Schulter und die Frau schrie kurz auf. Aber sie ließ ihn nicht los. Schnell griff er mit der anderen Hand nach und hielt sich an ihrem dünnen, aber durchtrainierten Arm fest.

„Auf drei!“, sagte sie durch zusammengepresste Zähne und nickte zur Seite. Dabei rutschte sie einige Zentimeter weiter über den Rand. Narbatur folgte ihrer Geste. Knapp zwei Meter unter und drei Meter neben ihm ragte ein Stützpfeiler hervor. Er schluckte und nickte.

„Eins, zwei“, zählte die Frau und Narbatur warf die Beine nach hinten, holte Schwung, und als sie in bei „Drei“ losließ, warf er sich nach vorne.

Er fiel erneut und für einen schrecklichen Moment sah es so aus, als würde er den Pfeiler verfehlen. Aber dann knallte er mit der Brust darauf, rutschte ein Stück und klammerte sich schwer atmend fest. Kurz erlaubte er sich, Luft zu holen, dann schwang er die Beine hinauf, lief den Pfeiler entlang und kletterte am Gerüst hinauf. Als er sich über den Rand schob, sah er Narjanka einige Meter entfernt. Kurz zeigte sich Erleichterung auf seinem Gesicht, dann spannte ein Lächeln die Lippen über die breiten Hauer: „Bist du fertig mit deinen Turnübungen? Wir haben hier noch zu tun.“ Seine Pranke wies auf eine stämmige Gestalt, offenbar ebenfalls ein Hakhasu, der bereits einige hundert Meter Vorsprung hatte und eben dabei war, in einen der Lastenfahrstühle am anderen Ende der Etage einzusteigen. Das war dann wohl der Bauarbeiter, der sie gerade umzubringen versucht hatte.

Narbatur nickte der Frau zu, die bereits wieder auf den Beinen war. Ihre schlanke, aber weibliche Gestalt steckte in einer Arbeiterhose mit zahlreichen Taschen und einer engen Schutzweste, bei der die obersten Knöpfe offenstanden, was ihr ein beeindruckendes Dekolleté verschaffte. Er nickte ihr dankbar zu und lief los, hinter Narjanka her. Doch zu seiner Verwunderung lief auch die Arbeiterin los und hielt mühelos mit ihm mit.

Der Aufzug mit dem flüchtigen Hakhasu verschwand nach unten und Narjanka blieb schlitternd am Rand der Bauplatte stehen. „Verdammt!“, rief er frustriert und sah sich nach einem anderen Weg nach unten um.

Narbatur blieb kurz an der Kante stehen, schätzte die Entfernung ab und sprang dann. Er hörte die erschrockenen Rufe einiger umstehender Bauarbeiter, dann landete er schwer auf dem Gitterdach des Fahrstuhls und klammerte sich daran fest.

Er konnte den Hakhasu unter sich kaum erkennen, aber an den Bewegungen war offensichtlich, dass er eine Waffe bereitmachte. Narbatur konzentrierte sich, ließ seine Kräfte aufwallen und leitete schwache Energie über das Gitter des Fahrstuhls in die Steuerelektronik. Der Fahrstuhl blieb mit einem lauten Krachen stehen und dann summte er wieder auf, während er nach oben fuhr.

Er hörte den Hakhasu unter sich in seiner Muttersprache fluchen und dann brannte sich ein Diffusorstrahl knapp neben Narbaturs Fuß durch das Dach.

„Hey!“, rief er empört und sprang an die Kante der wieder in Reichweite kommenden Plattform. Narjanka packte ihn am Arm und zog in einer fließenden Bewegung nach oben.

„Er ist bewaffnet“, sagte er trat beiseite. Auch Narjanka suchte hinter einem Pfeiler in Deckung und tatsächlich feuerte der verzweifelte Hakhasu einige Schüsse ab, kaum dass der Fahrstuhl oben angekommen war.

„Wie immer?“, fragte Narjanka und nach kurzem Zögern antwortete Narbatur: „Okay.“

Er sprang aus seiner Deckung, rief: „Hier bin ich!“, und warf sich sofort wieder zur Seite. Der Verbrecher schwenkte herum und stanzte mehrere runde Löcher in den Stahlträger. In der Zwischenzeit stürmte Narjanka vor, es gab ein lautes Krachen, und als Narbatur wieder auf den Beinen und auf dem Weg zum Fahrstuhl war, hatte der Hakhasu den Verbrecher bereits entwaffnet und holte zu einem wuchtigen Schlag aus.

Da fiel dem Bauarbeiter der Helm vom Kopf und offenbarte ein Hakhasugesicht, in dem die Hauer deutlich kleiner und runder waren. Auch die Gesichtszüge wirkten nicht ganz so borkig.

„Eine Frau“, sagte Narjanka verblüfft und schlug nicht zu. Den Moment des Zögerns nutzte die Hakhasu und trat ihm mit voller Wucht zwischen die Beine. Narjanka sackte mit einem entsetzten, schmerzerfüllten Keuchen in die Knie, doch als die Hakhasu aus dem Fahrstuhl hinauslaufen wollte, huschte die Bauarbeiterin vor, die Narbatur gerettet hatte. Sie sprang ab, hielt sich am Käfigrand des Fahrstuhls fest und rammte der Verbrecherin beide Stiefel ins Gesicht. Die Hakhasu wurde zurückgeworfen, krachte gegen das Gitter und glitt ohnmächtig daran hinab.

Die Frau landete, drehte sich mit einem Lächeln zu Narbatur um und hielt einen Daumen hoch. Narbatur kam zu ihr und sagte: „Noch einmal Danke!“

„Keine Ursache“, sagte sie mit einer fröhlichen, samtigen Stimme. „Ich helfe gern.“

Narbatur beugte sich kurz zu dem noch immer keuchenden Narjanka hinab und fragte: „Alles klar, Großer?“

„Leck mich!“, war die gepresste Antwort des Sicherheitsmannes, der jetzt vorsichtig die Hände aus seinem Schritt löste.

Narbatur trat zu der Hakhasu, deren Körperbau ähnlich massiv, aber etwas runder war als der seines Kollegen. Er drehte sie unter Mühen auf die Seite und legte ihr Handschellen an.

Dann ging er wieder zu Narjanka und half ihm auf die Beine. „Keine Sorge“, flüsterte er ihm zu. „Es bleibt unter uns, dass du von einem Mädchen verprügelt und von einem anderen gerettet wurdest.“

Bevor sein Kollege, der sich nun schwer an einer Säule abstützte, etwas darauf erwidern konnte, wandte sich Narbatur sich der Bauarbeiterin zu.

„Narbatur Segler, Sicherheitsmann K-6. Ich möchte mich im Namen meiner Behörde ganz herzlich bei ihnen bedanken“, sagte er, während er ihr die Hand hinstreckte. Sie schüttelte sie und schmunzelte.

„Ganz zu schweigen davon, dass Sie mir gerade das Leben gerettet haben! Vielleicht kann ich mich dafür mal revanchieren? Ich kenne da ein nettes, kleines Restaurant in der Perlenstadt, das ich …“

„Hör mit dem Flirten auf!“, grollte Narjanka sichtlich schlecht gelaunt und kam breitbeinig zu ihnen herübergestakst. In der Lage ihrer Genitalien waren sich Menschen und Hakhasu sehr ähnlich … und was die Empfindlichkeit anging offenbar auch.

„Ist das Njestowska?“

Die Bauarbeiterin nickte, noch immer schmunzelnd.

„Und Sie sind?“

„Gonzales, Tera Gonzales.“

„Terra wie … Terra?“, fragte Narbatur.

„Mein Vater hat einen seltsamen Humor. Ich kann vermutlich von Glück sagen, dass ich auf der Erde und nicht in der Kolonie Hässlichkind geboren wurde.“ Sie zuckte mit den Schultern und nickte zu der Hakhasu hinüber. „Was wird ihr denn vorgeworfen?“

„Sie meinen abgesehen davon, dass sie sich von ihrem weiblichen Pflichten entfernt hat und Männerarbeit verrichtet?“, fragte Narjanka wütend.

Narbatur legte seinem Kollegen die Hand auf die Schulter. „Das letzte Mal, dass ich in den Kebill-Gesetzen nachgelesen habe, gab es dafür keine Kennziffer.“

Er wandte sich Frau Gonzales wieder zu und sagte: „Das ist Bestandteil einer laufenden Ermittlung. Ist ihnen denn etwas aufgefallen, Frau Gonzales?“

„Sagen Sie Tera. Sie meinen abgesehen davon, dass sie Drogen verkauft hat?“ Auf ihren vollen Lippen lag noch immer das gleiche Schmunzeln.

Narjanka schnaubte empört auf.

„Ist das auch Männerarbeit?“, fragte Tera mit hörbarem Spott in der Stimme.

„Pass mal auf, dass ich dich nicht wegen Mitwisserschaft auch noch einloche“, grollte der Hakhasu und nahm eine drohende Pose ein.

„Narjanka, komm schon, entspann dich“, mahnte Narbatur und führte die junge Frau ein Stück zur Seite. „Er ist ein schlechter Verlierer, aber eigentlich ein guter Kerl. Vielleicht geben Sie mir Ihre Kommunikationsnummer, dann melde ich mich, wenn wir noch fragen haben.“

Tera legte ihm den Hand auf den Oberarm und beugte sich vor, um ihm ins Ohr zu flüstern: „Sie sollten ihrem Freund mal ein bisschen Benehmen beibringen.“ Ihr Atem strich an seiner Wange entlang und roch nach Honig.

Dann richtete sie sich wieder auf und diktierte ihm ihre Nummer.

Der Vorarbeiter kam zu ihnen und sein ohnehin grimmiges Steingesicht war in noch tiefere Falten gelegt. „Hat einer von euch Spaßvögeln seinen Gleiter mitten auf der Baustelle geparkt?“

Narjanka riss den Kopf hoch und fragte besorgt: „Öh, kann sein. Unten, neben der Baubude?“

„Genau.“

„Ich flieg ihn gleich weg.“

„Das wird schwierig“, grollte der Vorarbeiter und wandte sich ab. „Die abgestürzte Baumaschine ist halb drauf gelandet.“

Narjankas langgezogener Schrei übertönte sogar das erneut einsetzende Donnern der großen Maschine.

Das Reich des Horas ist erschienen!

Freitag, 18. Juni 2010
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Endlich ist es soweit – der Regionalband zum Horasreich liegt in den Läden. Was euch auf stolzen 232 Druckseiten erwartet, hat Thomas im Blog vom 29. Mai bereits vorgestellt. Einen kleinen Einblick liefert auch die kostenlose Leseprobe.

Das Werk ist vollbracht, und niemand freut sich darüber mehr als die Autoren selbst. Im Namen des gesamten Teams möchte ich mich bei all jenen bedanken, die sich seit dem Erscheinen des letzten Bandes der Königsmacher-Kampagne vor zwei Jahren in Geduld geübt haben: Eure Nachfragen haben uns immer wieder gezeigt, wie groß das Interesse an diesem Buch ist und dass sich die Arbeit lohnt – auch wenn sie viel umfangreicher geworden ist als geplant.

Doch möchte ich es nicht bei bloßen Worten bewenden lassen: Nach der Abgabe des Buches beim Verlag haben wir unentgeltlich noch ein wenig mehr gearbeitet und weitere Ideen und Gimmicks gesammelt, die wir euch nun – als handfestes Dankeschön für eure Treue und Unterstützung – zur Verfügung stellen wollen. Hier findet ihr das kostenlose Bonusmaterial zu Reich des Horas.

Darüber hinaus werden kommende Publikationen dem neuen Horasreich gebührend Rechnung tragen und nützliche Ergänzungen bereit stellen, die sich nahtlos in das in Reich des Horas gezeichnete Bild einfügen:

  • Der just erschienene Aventurische Bote 141 beschreibt zwei private Lehrmeister für Zauberei im Lieblichen Feld.
  • Hallen arkaner Macht stellt die Magierakademien Kuslik (Halle der Metamorphosen), Methumis (Akademie des Magischen Wissens) und Belhanka (Akademie der Geistreisen) vor.
  • Die Setting-Box Die Dunklen Zeiten wird es ermöglichen, noch tiefer in die Vergangenheit des Horasreichs einzutauchen und die Ära Bosparans zu erleben. Nützlich sicher auch für Spielrunden im heutigen Aventurien, die mit den Hinweisen aus Reich des Horas auf archäologische Entdeckungsreise gehen wollen.
  • In einer kommenden Spielhilfe zu aventurischen Organisationen werden u.a. die Weißen Reiter (ein berühmtes Söldnerregiment) und die Connetablia Criminalis Capitale (die Vinsalter Kriminalbehörde) genauer vorgestellt.
  • Auch ein Abenteuerband ist bereits in Vorbereitung, wird jedoch nicht mehr 2010 erscheinen.

Doch zunächst viel Spaß, ungebremste Lesefreude und zahlreiche schöne Spielabende mit Reich des Horas wünscht euer

Frank Bartels

Richard Pett – Paizos Meister des Schreckens

Dienstag, 15. Juni 2010
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Eines der Erfolgsgeheimnisse Paizos ist es, den Autoren ihrer Produkte ein Gesicht zu geben. Noch zu Zeiten der Druckausgabe des Dungeon Magazines begann man damit, die Namen der beteiligten Autoren prominent auf dem Titelbild abzudrucken, was schnell dazu führte, das bestimmte Autoren sich eine treue Fangemeinde eroberten und zumindest in der amerikanischen Paizo-Fangemeinde ähnliche Bekanntschaft genießen wie die auch hierzulande bekannten Designergrößen Monte Cook oder Wolfgang Baur.

Richard Pett ist sicherlich einer der Autoren, die am meisten von diesem Vorgehen profitiert haben. Der Engländer mit einer besonderen Vorliebe für das Nachbarland Schottland machte sich mit seinem Hang für ungewöhnliche Szenarien und einem vielleicht europäisch zu nennenden Designstil schnell einen Namen im Paizo-Universum und zeigte mit Abenteuern wie „The Devil Box“ (Dungeon 109), „The Prince of Redhand“ (Dungeon 131) oder „The Sea Wyvern’s Wake“ (Dungeon 141), dass er sich auf Humor ebenso gut versteht wie auf atmosphärisches Charakterspiel und die stimmungsvolle Beschreibung einer Seereise. Höchstes Lob erhielt er auch für seine dem Horror verhafteten Abenteuer wie dem „Styes“- Zweiteiler (Dungeon 112 und 138) oder dem zweiten Teil des „Rise of the Runelords“-AP, in dem er den Spielercharakteren in einem Spukhaus und mit der Jagd auf einen Massenmörder in der Tradition Jack the Rippers das Fürchten lehrte.

Es ist also kein Wunder, wenn das Herz vieler Paizo-Fans bei der Verbindung der Namen Pett und Lovecraft höher schlägt. Das für diesen Monat angekündigte „Grauen unter dem Hügel“ ermöglicht nun auch deutschen Spielleitern, ihre Spieler mit finsteren Kulten, gruseligen Orten und cthulhoiden Monstern in Angst und Schrecken zu versetzen. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die mutigen Helden in einer kleinen Stadt im finsteren Ustalav erwartet.

IÄ! YOG-SOTHOTH!


Die seltsame Stadt Aashügel ragt schon seit langer Zeit drohend über den Sumpflandschaten des östlichen Ustalavs auf, und immer wieder wechselten über die Jahrhunderte hinweg ihre Herrscher. So oft, dass nur wenige finstere Gelehrte und neugierige Gemüter die wahre Natur der ursprünglichen Bewohner des Hügels kennen:

bösartige und degenerierte Kultisten der Alten Götter!

Doch an diesem Morgen erhebt sich ein verhängnisvoller Schrecken aus längst begrabenen Alpträumen in den Verliesen unter dem Hügel. Ein Monster geht in den gewundenen Gassen der Stadt um, das Panik verbreitet und Zerstörung hinterlässt. Kann das Grauen von Aashügel aufgehalten werden?

Das Grauen unter dem Hügel ist ein Stadt- und Gewölbeabenteuer für Charaktere der 5. Stufe, geschrieben für das Pathfinder Rollenspiel und kompatibel mit dem beliebtesten Fantasy-Rollenspiel der Welt. Es bezieht seine Inspiration aus den beliebten Geschichten von H.P. Lovecraft. Dieses Abenteuer ist im unheimlichen Land Ustalav in der Pathfinder-Kampagnenwelt Golarion angesiedelt, kann jedoch leicht an jede andere Spielwelt angepasst werden.

Die Wildermark gestern und morgen

Sonntag, 06. Juni 2010
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Bereits 2008 erschien mein Wildermark-Abenteuer Von eigenen Gnaden, mit dem ein erster Grundstein für die Befriedung der Region gelegt wurde. Auch der Verlag war von dem großen Verkaufserfolg überrascht, denn das Abenteuer war bereits nach nicht einmal einem Jahr ausverkauft. Lange Zeit wurden immer wieder Fragen an den Verlag herangetragen, ob Von eigenen Gnaden noch einmal aufgelegt werden würde. Eine finale Aussage dazu konnten wir nie geben, denn eine Neuauflage müsste in einer ausreichend großen Auflage erscheinen, um die Druckkosten zu rechtfertigen – gleichzeitig ist es aber mehr als ungewiss, ob sich dermaßen viele Exemplare des Buches auch erneut verkaufen. Schon vor einiger Zeit wurde daher beschlossen, zumindest eine PDF-Version des Abenteuers über den F-Shop zugänglich zu machen, was inzwischen auch geschehen ist. Damit war zwar noch keine Entscheidung zu einer eventuellen Neuauflage verbunden, dennoch wurde diese nach einigen Nachfragen im Forum jetzt gefällt: Leider wird es keine gedruckte Neuauflage des Abenteuers geben, da sich diese vermutlich nicht ausreichend verkaufen wird, um die Kosten zu decken.

Neben diesen für einige Leute sicher betrüblichen Informationen möchte ich aber auch noch einige weitere Sachen verraten, denn in nicht all zu ferner Zukunft steht auch der Nachfolgeband zu Von eigenen Gnaden an, in dem die Wildermark-Befriedung zu einem Ende geführt werden soll. Inzwischen hat das grob für den Jahreswechsel angepeilte Abenteuer auch einen Namen, es wird Mit wehenden Bannern heißen. Das Cover wird erneut von Arndt Drechsler gezeichnet und lehnt sich an das sehr beliebte Titelbild des Vorgängers an. Wie bereits angekündigt wird am Ende des Abenteuerbandes die endgültige Befriedung der Wildermark stehen, auch wenn die Region danach natürlich noch einen weiten Weg vor sich hat, um wieder vollends zu erblühen. Selbstverständlich wird in dem Abenteuer auf die Ereignisse des Vorgängersbandes Bezug genommen, es ist jedoch nicht nötig diesen vor Mit wehenden Bannern gespielt zu haben.

Das Abenteuer richtet sich an Experten-Helden, die schon einiges in ihrer Karriere als Abenteurer erlebt haben. Sollte jemand bereits jetzt auf die Geschichte hinarbeiten wollen, so bietet es sich (neben dem Spielen von Von eigenen Gnaden) vor allem an, die Helden mit dem Kaiserhaus bekannt zu machen bzw. ihnen dort einen guten Namen zu verschaffen. Als Thematiken in der Wildermark bieten sich Ereignisse rund um Gallys (mit Arnhild von Darbonia) oder Wehrheim (mit Leomar vom Berg) an. Auch die Fehde von Hartsteen oder die Lage der Bannstrahler von Auraleth könnten bereits im Vorfeld thematisiert werden werden.

Raumhafen Adamant – Ratschlag 7

Sonntag, 06. Juni 2010
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Milkam holte Gosen auf dem Gang ein, der aus dem zu Büros umgebauten alten Teil der Station zum neuen Teil hinüberführte. Durch die halbdurchsichtigen Türen am Ende konnte er auf den Ring sehen, auf dem sich ein Strom aus Reisenden und Angestellten vorbeibewegte.

Gosen bemerkte ihn, wurde aber nicht langsamer: „Gibt es noch etwas?“

Milkam spürte Wut in sich aufsteigen. Er packte Gosen an der Schulter und zwang ihn, stehenzubleiben. Der Kommandant sah mit ausdruckslosem Gesicht auf die Hand, die Milkam eilig zurückzog.

„Ganz sicher gibt es noch was. Mein Erzeuger ist umgebracht worden, und nach allem, was wir zusammen durchgemacht haben, habe ich gedacht …“ Er wusste nicht genau, was er gedacht hatte.

Gosen musterte ihn aus harten Augen, doch dann wurde sein Blick sanfter und er seufzte. „Gibt es denn Hinweise?“, fragte er matt und rieb sich die breite Nasenwurzel.

Milkam wollte schon verneinen, da fiel ihm ein: „Ein Bild.“

„Ein Bild?“, fragte Gosen.

„Ja, mein Erzeuger hat mir kurz vor seinem Tod ein Bild von einem Mann übermittelt … einem Fleutar.“

Sareil hatte sie nun auch eingeholt und trat neben sie.

„Das wird ja immer besser“, schnaufte Gosen, schmunzelte dann aber leicht und sagte: „Gut, gib mir das Bild, dann, lasse ich Mo’krat mal eine Suche danach starten.“

„Äh“, sagte Milkam und rieb verlegen mit der intakten Hand an seinem kaputten Arm. „Das Bild ist sozusagen nur in meinem Kopf.“
Gosen blickte ihn einen Augenblick starr an, dann seufzte er erneut. „Offiziell kann ich nichts machen, denn das fällt in die Rechtshoheit des Planetenkommandanten, sonst würde ich Segler rufen, damit er dir das Bild aus dem Kopf zieht. Aber ich lasse dir Zugriff auf unser Modellprogramm freischalten. So kannst du das Bild nachzeichnen. Und dann bringst du es zu Mo’krat.“

Milkam lächelte. „Danke.“

Gosen nickte stumm und drehte sich dann schwungvoll um, um davonzumarschieren.

„Ist Mo’krat nicht ein Frauenname bei den K’schigoten?“, fragte Sareil.

„Das fällt dir erst jetzt auf?“, fragte Milkam kopfschüttelnd und machte sich auf den Weg in sein Quartier.

„Armer Kerl“, hörte er Sareil noch hinter sich sagen.

Narbatur war einen Augenblick wie erstarrt, dann durchfuhr ihn der Schreck wie ein Blitz und er sah sich hektisch nach Deckung um. Natürlich fand er keine, zumindest keine, die der Baumaschine Stand gehalten hätte. Narjanka warf sich gegen den SulSchamo und seine Muskeln spannten sich unter seiner Uniform, während er den schweren Kerl aus der Gefahrenbahn stieß. Im letzen Augenblick sprang der Hakhasu ab und zog die Beine im letzten Moment weg, bevor die Baumaschine sie zermalmen konnte.

Er selbst hatte jedoch keinen Platz, um auszuweichen. Er stand praktisch mit dem Rücken zur Hausecke, nur dass dort noch keine Wände gebaut waren. Hektisch sah er sich um, während das Ungetüm auf ihn zuraste. Dann sah er die Rettung. Er lief los, auf die Maschine zu, stieß sich von einer Kiste mit Rohren ab und sprang an eine dicke Stromleitung, die unter der Decke hing. Er bekam sie mit beiden Händen zu fassen, doch da gab sie nach, glitt nach unten, und er mit ihr. Mit einem erschrockenen Keuchen zog er sich an der abspulenden Leitung hinauf, so schnell er konnte, rutschte aber immer weiter hinab. Als die Leitung endlich mit einem Ruck am Ende angelangt war und sein Gewicht hielt, baumelte er wenige Zentimeter über dem Boden und damit genau vor der Walze, die ihn in diesem Moment erreichte.

Narbatur sprang vom Boden ab, fand mehr durch Glück ein Stück der Walze, auf der sich kein Metalldorn befand, und stieß sich auch daran ab, so dass er am gespannten Seil nach oben schwang. Mit einem lauten Schrei fing er an, die Walze seitlich entlangzulaufen, rutschte dann aber auf einem Dorn aus. Er fiel vorwärts, bekam einen Fuß auf die dicke Metallgabel, in der die Walze hing, und sein Gesicht pendelte eine Handbreit vor der Masse aus unaufhaltsamen Stahlspitzen. Mit einem letzten Kraftakt zog er sich am Seil nach oben, lief an der Gabel entlang und auf den Sitz des Geräts.

Er atmete kurz durch, beugte sich vor, um das Gerät auszuschalten, aber jemand hatte sowohl Steuerrad als auch die Pedale herausgerissen. Funkensprühende Drähte waren alles, was von ihnen übrig war – und in diesem Moment kam die Maschine am Rand an. Die schwere Walze sackte nach unten weg und der Sitz krachte Narbatur in den Rücken, der mit dem Gerät nach unten gerissen wurde. Verzweifelt drehte er sich aus dem Sitz, stieß sich daran ab, lief über das Heck der fallenden Maschine und nahm seine Kraft für einen Sprung zusammen. Mit einem Schrei streckte er sich, um das Baugerüst zu erreichen. Seine Finger näherten sich dem Rand, doch dann war sein Schwung aufgebraucht. Zentimeter bevor er den Stahlträger fassen konnte, verwandelte sich sein Sprung in einen Sturz – 250 Meter bis zum Boden.

Milkam klopfte kurz an, dann drückte er die schwere Feuerschutztür auf, die in das Büro des Ressourcenmanagers führte. Sie hatten sich die Zeit genommen, die Sareil gebraucht hatte, um seinen Arm notdürftig zu reparieren, und so fiel es ihm etwas leichter.
Mo’krat war für einen K’schigoten sehr schmächtig und klein und auch seine Backensäcke waren wenig beeindruckend. Darum hatte man ihm wohl auch einen Mädchennamen gegeben, bei dieser sexistischen Spezies eine der größten Beleidigungen.
Der K’schigote saß wie meist in seinem bequemen Liegesessel, zahlreiche schwebende Antigrav-Monitore um sich herum in der Luft, TRADs auf dem Schoß und stets war der kleine, knubbelige Serviceroboter in seiner Nähe, um ihm irdischen Kaffee und Süßigkeiten zu reichen.

Nun sah Mo’krat auf, stieß einen überraschten Laut aus und zappelte mit den kurzen, dicken Beinen, um sich aufzurichten. Erst als das nach einigen Augenblicken keine Wirkung zeigte, fuhr er den Sessel in die aufrechte Position und sprang heraus, um Milkam und dann Sareil ausgiebig die Hand zu schütteln. „Was treibt Sie beide denn her?“

„Ressourcenmanager“, grüßte Milkam und bedeutete Sareil, die Tür zu schließen. Er folgt der Geste zögerlich und sein Gesicht verzog sich zu einem stummen Tadel. Es muss ihm besser gehen, wenn er schon wieder rumzicken kann, dachte Milkam grimmig.
„Kommandant Gosen sagte, Sie könnten uns vielleicht bei einer Suche behilflich sein?“

„Nichts lieber als das“, verkündete der K’schigote und wies den Roboter an: „Lo’mir, hol doch mal zwei Stühle.“

Milkam warf Sareil einen besorgten Blick zu. Mo’krat verbrachte offenbar viel zu viel Zeit allein hier, von wo er die Zuweisung der Energieressourcen auf dem Raumhafen steuerte. Er hatte dem nicht vernunftbegabten Roboter einen Frauennamen gegeben. Das war oft ein schlechtes Zeichen. Wenn er nun auch noch mit dem Raumhafen sprach, würde Milkam ihn mal für eine psychologische Untersuchung empfehlen müssen.

Während der Roboter zwei Klappstühle heranbrachte und bereitstellte, nahm der Manager wieder Platz in seinem Sessel. „Was suchen wir denn?“

„Einen Mann, der etwa so aussieht.“ Milkam reichte ihm das TRAD, auf dem er das Bild des Fleutar mit den kreisrunden Narben so gut es eben ging nachgearbeitet hatte.

„Aha“, sagte Mo’krat und überspielte die Daten, um dann auf zahlreichen Monitoren Fenster anzutippen und Befehle einzugeben. „Was hat er denn angestellt?“

„Das wissen wir nicht“, gab Milkam zu.

„Aber er ist ein Verbrecher?“

„Wissen wir auch nicht.“

Mo’krat blickte auf. „Warum suchen wir ihn denn?“

„Wissen wir auch ni…“

Sareil unterbrach Milkam barsch: „Geht Sie gar nichts an.“

Mo’krat blickte ihn beleidigt an. „Ich muss schon wissen, in welche Richtung ich suchen soll. Sonst dauert das ewig. Ich bin gut, aber so gut ist keiner.“

„Entschuldigen Sie meinen Bruder. Wir sind beide sehr aufgewühlt“, erklärte Milkam und warf seinem Bruder einen warnenden Blick zu. „Unser Erzeuger, Girbal, wurde heute auf dem Planeten umgebracht. Dieser Mann hat anscheinend irgendwie damit zu tun oder weiß etwas darüber.“

„Oh!“, sagte der K’schigote aufrichtig bestürzt. „Das tut mir aber leid.“

Kurz schwiegen sie, dann sagte er: „Wissen Sie, was mir immer hilft? Schokoladenkekse!“ Er wollte den Roboter herbeirufen, aber Milkam hob die Hand. „Sehr aufmerksam, indes …“ Er klopfte metallisch gegen den Kopf seines Roboterkörpers.

„Oh, natürlich, wie dumm von mir. Ich mache mich dann mal auf die Suche!“

„Endlich“, grummelte Sareil leise, als der K’schigote sich auf seine Programme stürzte. Minuten gingen ins Land, schließlich eine ganze Stunde. Endlich, als Sareil schon angefangen hatte, nervös auf- und abzugehen, sagte der K’schigote: „Also einen solchen Fleutar habe ich in keiner meiner Datenbanken, tut mir leid.“

„Unfähiger …“, begann Sareil, verstummte aber, als Milkam ihm auf den Fuß trat und so eine Rückkopplung in seinen Systemen auslöste, die sich ähnlich wie Schmerz anfühlte.

„Vielen Dank, dass Sie es trotzdem versucht haben“, sagte Milkam und wandte sich zur Tür.

„Aber ich habe etwas über Ihren Erzeuger herausgefunden!“

Ulisses-Spiele auf dem Nordcon

Dienstag, 01. Juni 2010
ulisses-spiele-auf-dem-nordcon

Moin! Vom 4. bis 6. Juni öffnet der Nordcon in Hamburg wieder seine Pforten. Natürlich wird auch Ulisses wieder vor Ort sein. Aus der DSA-Abteilung werden Thomas Römer, Uli Lindner und Chris Gosse erwartet, “Mr. Uhrwerk” Patric Götz hat sein Erscheinen angekündigt, und einen Verkaufsstand gibt es auch.

Damit Ihr Euch rechtzeitig auf den Besuch einstellen könnt, möchte ich an dieser Stelle kurz vom geplanten Programm berichten.

Uthuria – jenseits des (Süd-)Horizonts heißt der Workshop, der Einblicke in die Planungen rund um die Entdeckerkampagne des unbekannten Südkontinents verspricht. Thomas und Patric präsentieren die aktuellen Ideen und stellen sie zur Diskussion. (Samstag, Uhrzeit, Raum)

In der Projektvorschau 2010/11 gibt es einen Überblick über alle derzeit laufenden Projekte und ihren Stand. Was ist neu? Was ist noch geplant? Wann kommt der Quellenband zum Halbling-Assassinen? Stellt Eure Fragen an Thomas und Uli. (Samstag, Uhrzeit, Raum)

Einiges zu bestaunen gibt es in der Produktvorschau Die Dunklen Zeiten – Imperien in Trümmern. Die Arbeiten an dieser historischen Setting-Box sind schon ziemlich weit fortgeschritten, so dass Uli Lindner Euch einen Vorgeschmack geben kann, was Euch dieses Jahr noch erwartet. (Samstag, Uhrzeit, Raum)

Während die Kollegen sich in Workshops ‘abmühen’, leitet Chris Gosse am Samstag ein Alveraniars-Abenteuer namens Die Fesseln des Schicksals. Es dreht sich um einige finstere Geheimnisse im aktuellen Lieblichen Feld und feiert auf dem Nordcon seine Premiere. (Samstag, 11 Uhr, Raum; Das Auswürfeln der Teilnehmer findet um 10 Uhr statt.)

Der Sonntag steht im Zeichen der Zauberei. In der Produktvorstellung Hallen arkaner Macht präsentieren Euch Uli Lindner und Chris Gosse den Stand der Arbeit und stellen einige Besonderheiten der Texte und des Artworks vor.

Zur geplanten Publikation Wege der Alchimie findet ein Brainstorming-Workshop statt, in dem Thomas Römer, Uli Lindner und Chris Gosse Ideen und Inspirationen sammeln und die Grundkonzepte des neuen großen Buches über Alchimie, Zauberzeichen und Artefaktherstellung diskutieren.

Eine Übersicht unserer Aktivitäten mit allen Aktualisierungen findet Ihr auch im Forum.

Als besonderer Service eine komplette Übersicht des Ulisses-Programms zum Ausdrucken und Mitnehmen: Programm