Archiv für Oktober 2010

Die DSA-Redaktion erhält Zuwachs!

Samstag, 30. Oktober 2010
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Verlag und Redaktion freuen sich die Aufnahme zweier neuer Autoren in die Riege der Redakteure vermelden zu können. Ab sofort werden Lars Reißig und Stefan Unteregger das zuletzt verkleinerte Gremium verstärken und somit ihre Expertise in den Dienst der Weiterentwicklung der Spielwelt Aventurien zu stellen. Die DSA-Redaktion berät das beim Verlag angestellte Kernteam bei allen Fragen der Entwicklung von Hintergrund und Spielsystem und ist somit gewissermaßen ein „Think Tank“ aus besonders verdienten und vertrauenswürdigen Autoren. Doch wer sind die beiden „Neulinge“ überhaupt?

Lars Reißig (geboren als Lars Feddern) arbeitet bereits seit langem an DSA-Produkten mit, seinen ersten kleinen Beitrag leistete er 1997 zur alten Bornland-Spielhilfe Rauhes Land im hohen Norden. Danach folgte eine Zeit relativer Ruhe, bis er im Rahmen der Regionalspielhilfen der ‘Grünen Reihe’ wieder mit neuer Kraft zur Riege der Autoren stieß. Hier steuerte er seit Raschtuls Atem Texte zu vielen Spielhilfen bei. Bei der neuen Bornland-Spielhilfe Land des schwarzen Bären sammelte er zudem erste Erfahrung als Bandredakteur (gemeinsam mit Daniel Jödemann und Katharina Pietsch) Auch an den Spielhilfen der ‘Blauen Reihe’ arbeitete Lars in den letzten Jahren mit, so verfasst er aktuell u.a. die Texte zur Akademie Rashdul für den zweiten Akademienband Horte magischen Wissens. Referenzen für diese Tätigkeit hat er sich auch als Abenteuerautor erworben, sein Abenteuer Das Gleichgewicht der Macht aus der Anthologie Sphärenkräfte spielt an der Pandjashtra. Daneben verfasste er weitere Kurzabenteuer (unter anderem für die Drachenchronik und die Historienbox Die Dunklen Zeiten – Imperien in Trümmern). Zu seinen aktuellen Produkten gehört neben den Texten für die Magierakademien-Spielhilfe der Abenteuerband Lichtsucher, der sich mit der Quanionsqueste beschäftigt.

Auch Stefan Unteregger ist unter den Autoren des Schwarzen Auges kein Unbekannter, auch wenn er erst auf eine relativ kurze aber doch sehr arbeitsreiche Karriere in Aventurien zurückblickt. Sein Siegeszug begann 2007 mit dem ersten Platz des offiziellen DSA-Abenteuerwettbewerbs, dem er Siege bei drei weiteren Abenteuer- und Kurzgeschichten-Wettbewerben folgen ließ. Seitdem veröffentlichte er mehrere Kurzabenteuer (unter anderem für die Drachenchronik und die Kampagne Orkengold) in diversen Anthologien. Erste Erfahrungen mit redaktioneller Erfahrung sammelt er derzeit mit der Betreuung der Quanionsqueste, auf seinen Ausarbeitungen beruhen die derzeitigen Planungen zum Abenteuerband Lichtsucher. Passend dazu begleitet er die Entwicklungen der Praios-Kirche im Aventurischen Boten. Neben seinen Abenteuern hat Stefan weiterhin Beiträge zur Dungeon-Spielhilfe Katakomben und Kavernen verfasst, sowie eine Kurzgeschichte zur Historienbox Die Dunklen Zeiten – Imperien in Trümmern beigesteuert.

Raumhafen-Adamant-Roman erschienen

Donnerstag, 28. Oktober 2010
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Rollenspieler mit einer Vorliebe für actionreiche Science-Fiction können bereits seit einigen Monaten in das Universum von Raumhafen Adamant (RAD) eintauchen und sich dort mit übelgelaunten K’schigoten oder skrupellosen KIs anlegen, mysteriösen Phänomenen in der Grenzzeit nachforschen oder auf dem Urlaubsplaneten Adamant die grilbenische Sau rauslassen.

Wer auch abseits des Spieltisches in der bunten und adrenalingeschwängerten Welt von RAD unterwegs sein will, der hat nun Gelegenheit dazu. Mit Raumhafen Adamant – Die vergessene Schlacht ist der erste RAD-Roman erschienen. Geschrieben wurde er von André Wiesler, der auch für das Rollenspiel verantwortlich zeichnet.

„Tatsächlich basiert das Rollenspiel auf dem Roman oder anders gesagt: Der Roman erzählt die Vorgeschichte zum Rollenspiel. Wer also wissen möchte, wie aus einem Erzförderplaneten ein Freizeitplanet wurde und welche Bedrohung für das gesamte Universum vorher abgewendet werden musste, der sollte den Roman lesen.“

Der Roman erschien ursprünglich in Form einer Fortsetzungsgeschichte auf der Homepage des Autoren und wimmelt darum geradezu vor Cliffhangern – anders als damals muss der Leser nun jedoch keine Woche bangen, wie es weitergeht.

Wer vor dem Kauf einen Eindruck erhalten möchte, wie Die vergessene Schlacht sich liest, dem sei die aktuelle RAD-Fortsetzungsgeschichte Ratschlag empfohlen, die aktuell im Ulisses-Blog erscheint und ab dieser Woche regelmäßig fortgesetzt wird. Sie basiert auf dem Hintergrund des Rollenspiels, ist darum aber nicht weniger rasant.

Und wer zum Lesen zu beschäftigt ist, für den eignet sich möglicherweise das kostenlose RAD-Hörspiel als erster Eindruck.

Weitere Informationen zu Raumhafen Adamant finden sich auf der RAD-Homepage.

Klappentext:

Einst war Adamant ein friedlicher Bergbauplanet, doch damit ist es jetzt vorbei. Im Auftrag des Kebil-Konsortiums soll ein Urlaubsplanet aus ihm werden. Schnell zeigt sich, dass diese Aufgabe nicht so leicht durchzuführen ist, wie es die k’schigotischen Ingenieure sich wünschen würden. Zahlreiche Hindernisse stehen dem Terraformen im Weg: Mysteriöse Wesenheiten auf dem Planeten, Konflikte zwischen den Spezies und nicht zuletzt die vergessene Schlacht sorgen dafür, dass sich das Personal der Raumstation über Adamant in ernsten Schwierigkeiten wiederfindet, die das Ende des Universums bedeuten könnten. Werden die sentralitischen Klone Alpha, Beta und Gamma, der Sicherheitschef Gosen, die Saht in ihren Roboterkörpern und die Telepathin Flutfuri die Gefahr abwenden können?

„Rasant, humorvoll, packend – eine wilde SF-Achterbahnfahrt. André Wiesler erinnert an eine große Tradition des Genres: den Leser zum Staunen zu bringen“
–Christoph Hardebusch, Autor von Die Trolle und Die Werwölfe.

Zum Abschied von Frank Bartels

Montag, 25. Oktober 2010
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Mit Frank Bartels verabschiedet sich ein langjähriger Weggefährte aus der DSA-Redaktion, weil sich das Leben außerhalb von DSA für ihn verändert hat und er andere Prioritäten setzen will. Das ist ein Abschied, den ich sehr bedauere, denn ich habe mit Frank über die langen Jahre – wir lernten uns Anfang der Neunziger Jahre kennen – eine gute und enge Freundschaft entwickelt.

Wie ich war Frank ein Briefspieler der ersten Stunde und auch mir kommt aus den turbulenten Tagen immer wieder die Episode auf dem All-Aventurischen Konvent 1997 in den Sinn, als zu später Stunde Wurst mit dem Reichsrichtschwert geteilt wurde; es sind gerade solche persönlichen Momente, die ich sehr vermissen werde.

Mit Frank verlässt uns ein Redakteur, dessen Ideen und Umsetzungen – gerade im Bezug auf das Horasreich – ich immer sehr geschätzt habe. Und es verlässt uns jemand, der selten eine hitzige Diskussion scheute und der dennoch daran interessiert war, einen soliden Kompromiss zu entwickeln, der die Welt des Schwarzen Auges bereichern würde.

Gerade aus den Diskussionen, die Frank stets mit herausragendem aventurischen Wissen und Gefühl führte, und den daraus resultierenden neuen Einsichten, ließen sich immer großartige neue Geschichten spinnen. Ich denke dabei vor allem an die langen Planungstreffen um die Königsmacher-Kampagne und welche überraschenden Wendungen der Krieg der Drachen nahm, weil eben alle Mitautoren ihre Meinung einbringen konnten – Frank aber nie das große Ganze aus den Augen verlor.

Ich wünsche Frank alles erdenklich Gute und hoffe darauf, dass Beizeiten erneut seine Ideen Einzug in die aventurische Welt halten werden … ansonsten sehen wir uns natürlich an anderen Orten und gönnen uns in Ruhe ein gutes Gläschen Wein bei netter Musik.

Also Frank, pass auf Dich auf, ich werde Deine Stimme in der Redaktion vermissen.

Daniel Simon Richter

Ich kann mich hier Daniel eigentlich nur ‘vollumfänglich anschließen’ wie man heutzutage so sagt. Auch wenn ich nie die reichsrichtschwertlich geteilte Wurst erleben konnte, war die Zusammenarbeit mit Frank doch immer mit viel Freude am Austausch von Ideen und Konzepten verbunden.

Frank hat uns nicht nur durch seine Arbeit als Briefspieler und zeitweiliger Organisator des Allaventurischen Kovents, bei Projekten wie Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen, In den Dschungeln Meridianas und Unter dem Westwind begleitet, sondern vor allem als Neugestalter des Horasreichs mittels der Königsmacher-Kampagne (Hinter dem Thron, Masken der Macht) und der Spielhilfe Reich des Horas.

Dass es bei den letztgenannten Projekten zu Verzögerungen gekommen ist, war – auch das sei hier nicht verschwiegen – auch für uns sehr ärgerlich, aber dies waren halt eben schon die Schatten, die das wirkliche Leben warf. Und ich persönlich bin immer noch von den Endergebnissen überzeugt, die dadurch zustande gekommen sind, dass Frank nicht nur sehr akribisch vorgegangen ist (dabei aber durchaus nicht wahllos Quellen absorbiert hat) und auch über den DSA-Tellerrand (und den des Rollenspiels im Allgemeinen) geblickt hat.

Also: Auch von mir alles Gute und stetige Zufriedenheit für deinen Hauptberuf . Und ich hoffe, wir lesen noch von dir!

Thomas Römer

Internationale Spieletage 2010

Dienstag, 19. Oktober 2010
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Alle Jahre wieder finden in den Essener Messehallen die Internationalen Spieletage statt, dieses Jahr vom 21. bis 24. Oktober. Zu diesem Anlass hat Ulisses Spiele eine Reihe Neuheiten im Angebot.

Exklusiv als Pre-Release wird das Brettspiel Toledo 1085 am Stand verkauft werden. Es entführt die Spieler ins mittelalterliche Spanien, in eine Ära von Wissenschaft, Kultur und dem Zusammenleben der drei Religionen, in der die Spieler um die Gunst des Königs buhlen. Im Laufe der Messe wird außerdem voraussichtlich Cadwallon – Stadt der Diebe vorab erscheinen. In diesem reich ausgestatteten Spiel kämpfen bis zu vier Spieler gegeneinander um die besten Schätze der Stadt.

Ebenfalls vorab auf der Messe erhältlich ist das Schwarze-Auge-Abenteuer Stadtstreicher, die Anthologie zum Quellenband Patrizier und Diebesbanden, das spannende Abenteuer in den Städten Riva, Mengbilla und Angbar enthält. Als Vorgeschmack waren auf diesem Blog kürzlich einige Illustrationen zu bewundern.
Für Freelancer erscheint das Spielerbuch Freelancer Reenact 2332, mit dem die Spielwelt um den Cyber-Kampf erweitert wird. Das Pathfinder-Spielleiterhandbuch ist ein Muss für jede Spielrunde, bietet es dem Spielleiter doch Tipps und Tricks rund um sein Handwerk, neue Regeln für Untersysteme wie Spukerscheinungen, Verfolgungsjagden, Prophezeiungen, Glücksspiel, Beispiel-NSCs und vieles, vieles mehr.

Auch Freunde des Ulisses-Universal-Systems dürfen sich freuen: John Sinclair: Der Erbe des Templers und das dazugehörige Kartendeck sowie das innovative Abenteuerspiel Markus Heitz’ Justifiers und das Justifiers-Erzähler- Kartendeck stehen am Stand bereit zum Kauf.

Außerdem könnt Ihr selbstverständlich auch alle kürzlich erschienen Produkte durchblättern und erwerben, zum Beispiel die große Setting-Box Die Dunklen Zeiten – Imperien in Trümmern und das Abenteuer Der Mondenkaiser von Michael Masberg. Noch druckfrisch sind aus der Fanware-Reihe Barbarians of Lemuria, das kernige, heroische Rollenspiel, und der Roman Raumhafen Adamant – Die vergessene Schlacht von André Wiesler.An unserem Messestand könnt Ihr einige Ehrengäste treffen: Die bekannten Schriftsteller und Autoren Markus Heitz und Christoph Hardebusch werden Samstag (15-17 Uhr) und Sonntag (12-13 Uhr) Rede und Antwort stehen. André Wiesler ist am Donnerstag anwesend. Auch die Mitglieder des DSA-Kernteams, Thomas Römer, Daniel Richter, Uli Lindner, Chris Gosse und Patric Götz, finden sich von Donnerstag bis Sonntag am Meeting Point ein und plaudern gerne mit Euch über die neusten Projekte.
Das Ulisses-Demoteam bietet Schnupperrunden für DSA, Pathfinder, John Sinclair, Justifiers sowie Toledo 1085 an.

Ihr seht, es lohnt sich also, unseren Stand Nr. 601 in Halle 6 zu besuchen.

Meeting Point-Termine (ohne Gewähr)
Donnerstag
10 Uhr: Wege der Alchimie / Chris Gosse
11 Uhr: DSA 2011 / DSA-Kernteam
12 Uhr: André Wiesler
14 Uhr: Das Hesinde-Vademecum / Daniel Simon Richter
15 Uhr: André Wiesler
16 Uhr: Horte magischen Wissens / Chris Gosse

Freitag
10 Uhr: Quanionsqueste / Uli Lindner
11 Uhr: DSA 2011 / DSA-Kernteam
13 Uhr: Die Zukunft Aventuriens / Thomas Römer, Daniel Simon Richter
14 Uhr: Markus Plötz
15 Uhr: Wildermark / Uli Lindner
16 Uhr: Inrah/Boltan / Thomas Römer, Patric Götz
17 Uhr: Christian Lonsing

Samstag
10 Uhr: Die Dunklen Zeiten / Uli Lindner
11 Uhr: DSA 2011 / DSA-Kernteam
12 Uhr: Mario Truant
13 Uhr: Die Zukunft Aventuriens / Thomas Römer, Uli Lindner
14 Uhr: Patric Götz
15 Uhr: Im Bann des Nordlichts / Daniel Simon Richter
16 Uhr: Uthuria / Thomas Römer, Patric Götz

Sonntag
10 Uhr: Die Schattenlande / Daniel Simon Richter
11 Uhr: DSA 2011 / DSA-Kernteam
12 Uhr: Patric Götz
13 Uhr: Die Zukunft Aventuriens / Thomas Römer, Chris Gosse
14 Uhr: Christian Lonsing
15 Uhr: Die Drachenchronik / Daniel Simon Richter
16 Uhr: Uthuria / Thomas Römer, Patric Götz

Justifiers auf der Spiel 2010

Sonntag, 17. Oktober 2010
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Vom 21. bis 24.10. ist es wieder soweit: In Essen öffnen sich die Tore für die große Spielwarenmesse, auf der Spielefans neue Spiele kennen lernen und ausprobieren können.

Natürlich sind auch wir wieder mit zahlreichen Neuheiten vor Ort, unter anderem dem sehnlichst erwarteten Markus Heitz’ Justifiers – Das Abenteuerspiel. Jetzt kann man selbst sich als so genannter Beta, einer Mischung aus Mensch und Tier, gefährlichen Missionen stellen, wie man sie aus Markus Heitz’ Bestsellerroman Collector und der darauf aufbauenden Justifiersreihe (mit so hochkarätigen deutschen Autoren wie Christoph Hardebusch – Missing in Action und Lena Falkenhagen – Undercover) kennt.

In der Aufgabe eines Justifiers wagt sich der Spieler auf raue Planeten mit mehr oder weniger feindseligen Bewohnern, stellt sich fremden Konzernteams und kämpft dabei mehr als einmal ums nackte Überleben. Ziel ist es, den Planeten zu erkunden und für den eigenen Konzern in Besitz zu nehmen. Das dies selten so glatt geht, wie der Konzern und die Justifiers selbst sich das wünschen würden, versteht sich von selbst. Immerhin ist es ein Abenteuerspiel!

Justifiers basiert auf dem Ulisses-Universal-Spielsystem, vereint aber in noch stärkerem Maße als es z.B. bei John Sinclair der Fall ist, Brett- und Abenteuerspiel-Elemente, was unterm Strich zu einer gänzlich anderen Stimmung am Spieltisch führt. Nicht zuletzt, weil die Justifiers die größeren Waffen und schnelleren Fahrzeuge besitzen. Beibehalten wurden allerdings die leichte Spielbarkeit, das Tempo und die Spielerfreundlichkeit des Systems.

Das Justifiers-Basisbuch enthält alle notwendigen Regeln, eine Beschreibung des Universums und natürlich alles, was man über Betas wissen muss – nicht zuletzt eine Beschreibung und die Spielwerte von zehn Betatypen, vom Sibirischen Tiger über Nashorn und Armadillo bis hin zum Waschbären- oder Fuchsbeta u.a. Natürlich darf auch schlagkräftige und stilechte Ausrüstung ebenso wenig fehlen wie der Raumschiffkampf oder Fahrzeuge.

Markus Heitz selbst hat eine rasante, exklusive Kurzgeschichte und zahlreiche weitere Texte zu diesem Buch beigesteuert, die aufzeigen, wie sich der Autor seine Welt vorstellt und wie der Alltag eines Justifiers aussieht.

Außerdem findet sich ein detailliert ausgearbeitetes Abenteuer aus der Feder von André Wiesler im Buch, das dem Erzähler das Leben bewusst leicht und den Justifiers bewusst schwer macht. Es stellte zugleich den Auftakt zur ersten großen Mission der Justifiers dar, die im kommenden Abenteuerband fortgesetzt wird.

Im Dienste dieser Arbeitserleichterung für den Erzähler bietet Ulisses Spiele zudem zeitgleich das zum Basisbuch gehörende Erzähler-Kartenset an.

Zum Schluss bleibt mir vorerst nur noch, eine Herausforderung auszusprechen: Finden Sie heraus, ob Sie das Zeug zum Justifier haben!

Ulisses Spiele bietet in Halle 6 Stand 601 an allen Tagen durchgehend Proberunden an – kommt einfach vorbei und meldet euch an! Sogar Markus Heitz und Christoph Hardebusch stehen dort am Samstag von 15 bis 17 Uhr und am Sonntag von 12 bis 13 Uhr zur Verfügung und am Donnerstag, dem 21.10, kann der Justifiers-Redakteur André Wiesler von 12 bis 13 Uhr und von 15 bis 16 Uhr zum Spiel befragt werden.

Die Innenillustrationen von Stadtstreicher

Donnerstag, 14. Oktober 2010
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 Für die Abenteuersammlung zu Patrizier und Diebesbanden die demnächst erscheinen wird (http://blog.ulisses-spiele.de/2010/10/stadtstreicher-unterwegs-zum-drucker/ ), haben wir einen neuen Illustratoren gewinnen können, der wirklich hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Der unter dem Pseudonym FuFu Frauenwahl bekannte Künstler hat bis auf zwei oder drei Ausnahmen den gesamten Band illustriert.

Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, sind hier ein paar Beispiele aus Stadtstreicher. Lassen wir die Bilder für sich selbst sprechen:

 

Der All-Aventurische Konvent

Sonntag, 10. Oktober 2010
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Auch in diesem Jahr findet Ende November der sogenannte All-Aventurische Konvent statt und daher wollen wir die Gelegenheit nutzen, euch diese Veranstaltung genauer vorzustellen.

Mit dem All-Aventurischen Konvent ist nicht das gleichnamige aventurische Treffen der Gildenmagier gemeint, sondern es handelt sich vielmehr um den großen Jahresabschluss-Konvent des offiziellen aventurischen Briefspiel-Projekts, an dem auch andere DSA-Aktive teilnehmen, und der in guter Tradition seit über 10 Jahren abgehalten wird.

Vorwiegend stellen die Teilnehmer mittelreichische oder horasische Adlige dar (im Falle der Briefspieler jene, die sie auch in den unterschiedlichen Provinzen führen), manche wählen aber auch Gäste aus anderen Reichen aus, Geweihte der Zwölfgöttlichen Kirchen oder Zauberer aus den Magiergilden.

In den meisten Fällen folgen diese Gäste einem Aufruf der Kaiserin Rohaja, seltener auch des Horas, und finden sich unter dem Schutz des jeweils Einladenden an aventurisch unterschiedlichen Örtlichkeiten ein. Häufig ist die Gelegenheit ein Reichskongress, seltener sogar ein Großer Hoftag, auf denen die Teilnehmer gemeinsam Reichspolitik erleben und gestalten, Intrigen spinnen oder Allianzen schmieden und letztlich gemeinsam feiern und Spaß haben.

Für gewöhnlich beginnt der Konvent an einem Freitagabend, es gibt eine kurze irdische Begrüßung und dann folgt ein aventurischer Einstieg, der zum Beispiel durch ein Turnier oder eine Jagd erfolgen kann, die zumeist im Vorfeld der eigentlichen aventurischen Veranstaltung stattfindet. Schon bei dieser Gelegenheit gewanden sich die meisten Spieler, denn diese Einführungen hat bereits Freeform-Charakter, ohne dass sie ein wirkliches LARP-Event darstellt.

Am Samstag erleben die Spieler nach einer Einführung in die eigentliche Veranstaltung, die ebenfalls in Gewandung erfolgt, in Paper&Pen-Spielrunden Abenteuer, die direkten Bezug zu den Geschehnissen auf der Veranstaltung oder den dahinter steckenden Plot haben.

Diese Runden werden von Freiwilligen aus den Reihen der Briefspieler oder der Alveraniare geleitet und finden häufig ihre Auflösung im abschließenden Freeform-Teil. Denn der späte Nachmittag gehört den Beratungen der Adelversammlung zu den vielfältigen Fragestellungen, die an Kaiserin oder Horas herangetragen werden (und die ebenfalls in Gewandung und in aventurischem Ambiente abhalten werden). Zwiste und Fehden werden hier manchmal vorgebracht oder Klagen geführt, ab und an geht es darum, die Situation in den Provinzen darzulegen und die Herrscher zum Handeln zu bewegen. Meistens liegt hinter diesem eher politischen Spiel ein richtiger Erzählstrang, der durch NSCs und die Tischrunden vorbereitet wird und während der Beratungen für Überraschungen sorgt. Nachdem die Beratungen abgeschlossen sind und der Plot aufgelöst wurde, findet traditionell eine aventurische Feier statt, auf der aktive Spieler aventurisches Liedgut zum Besten geben, Tanzvorführungen oder Feuerschauen dargeboten werden oder die bekante Angbarer Puppenbühne mit witzigen Stücken auftritt. Ansonsten ist diese Feier die Gelegenheit in aventurischem Ambiente mit den Charakteren, die die anderen Spieler darstellen, zu agieren.

Der Konvent geht dann am Sonntag mit den einzelnen Kanzleistübchen des Briefspiel-Projekts, in dem die Weichen für das Geschehen in den Provinzen für das kommende Jahr gestellt werden, Workshops zu ausgewählten Themen rund um das Schwarze Auge, Lesungen aus aktuellen Romanen und eher irdischen Gesprächen zuende.

Vorbereitet und abgeschlossen wird der All-Aventurische Konvent für gewöhnlich auch im Aventurischen Boten, durch Redakteure und Autoren des Schwarzen Auges, und natürlich durch die Provinzkanzler in den diversen Mailing-Listen ihrer jeweiligen Provinz, so dass die Teilnehmer auch im offiziellen Aventurien die Auswirkungen der jeweiligen Veranstaltung nachvollziehen können.

Worum es in diesem Jahr gehen soll, legen wir euch in einigen Tagen in einem weiteren Blog-Artikel dar und ihr werdet dazu auch etwas im Aventurischen Boten 144 finden.

Großer Autorenwettbewerb für Das Schwarze Auge!

Sonntag, 10. Oktober 2010
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Es ist endlich wieder soweit, die DSA-Redaktion und Ulisses Spiele richten einen Wettbewerb aus, um begabten Jungautoren eine Plattform für ihre Werke und vielleicht sogar die Chance auf zukünftige Mitarbeit am offiziellen Aventurien zu bieten. Alles dreht sich dieses Mal um das Thema Dungeon, gleich ob es dabei um klassische Gewölbe geht oder eher unkonventionelle Ansätze gewählt werden. Die eingesandten Abenteuer werden von einer fachkundigen Jury, bestehend aus den Redakteurskollegen Chris Gosse und Thomas Römer sowie dem Dungeon-Experten Moritz Mehlem und mir, selbst kritisch beäugt – und den Siegern winken neben Ruhm und Ehre auch tolle Preise.

Wir freuen uns schon auf viele Einsendungen und sind gespannt, wie schwer ihr uns die schlussendliche Auswahl der Sieger macht. Diese werden auf der Dreieich-Con im November nahe Frankfurt gekürt, ein Besuch der Veranstaltung könnte für alle Teilnehmer also lohnen.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Ulisses-Homepage unter http://dasschwarzeauge.de/fileadmin/downloads/DSA-Autorenwettbewerb-2010.pdf. Fragen könnt ihr uns jederzeit gerne in unserem hauseigenen Forum stellen.

Viel Glück und Hesindes Segen jedem ambitionierten Autoren!

Justifiers – Aufbruch ins Ungewisse

Freitag, 08. Oktober 2010
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Fans des Abenteuerspiels sind bislang als Geisterjäger in John Sinclairs Fußstapfen getreten und haben sich mit Vampiren, Hexern und Werwölfen angelegt. Jetzt bekommen sie es beim neuen Spiel Justifiers mit Außerirdischen, intergalaktischen Bedrohungen und gegnerischen Konzernteams zu tun. Aber zum Glück sind sie auch besser bewaffnet.

In Kürze erscheint das neue Abenteuerspiel „Justifiers“, das im gleichen Universum spielt wie der Roman Collector von Markus Heitz. Es basiert auf dem Spielprinzip des beliebten Gruselspiels, wurde aber dem Schwerpunkt gemäß in eine andere Richtung weiterentwickelt. Die Spieler schlüpfen hier in die Rolle eines Justifiersteams, das irgendwo in den unerforschten Raum geschossen wird, um dort einen Planeten für Gauss Industries zu erkunden und in Anspruch zu nehmen. Dass die Justifiers allesamt so genannte Betas sind, also gezüchtete Wesen halb Mensch, halb Tier, macht es nicht unbedingt einfacher.

Nachdem ich ja schon für John Sinclair einige Abenteuer geschrieben hatte, ging ich recht entspannt an die Entwicklungsarbeit für die erste Justifiers Mission mit dem Titel „Holz 11“ heran. Nachdem ich mich aber in die Ideen von Markus Heitz und Markus Plötz eingelesen hatte, war klar: die Basis mag gleich sein, das Spielgefühl ist schon ein anderes. Jetzt galt es keine Silberkreuze, sondern Raketenwerfer zu schwingen und keine kleine englische Stadt, sondern einen ganzen Planeten zu beschreiben.

Ich könnte nicht sagen, welches der beiden Spiele mir als Autor und Spieler mehr Spaß macht, aber ganz sicher hat Justifiers auch für alte Sinclair-Hasen so manche freudige Überraschung zu bieten.

Und natürlich freut es mich als alter SciFi-Fan, dass sich ein namhafter Autor wie Markus Heitz einer SciFi-Reihe annimmt und sie in verschiedensten Medien aufarbeitet. Man kann Justifiers nun schon lesen und hören – beim Abenteuerspiel werden Sie jedoch selbst zum Justifier! Also: Lasergewehr geladen; TransMatt-Raumtor aktiviert; Universum, wir kommen!

Im Bann des Nordlichts

Mittwoch, 06. Oktober 2010
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Langsam nähern sich die Arbeiten an der Regionalspielhilfe Im Bann des Nordlichts ihrem Ende, so dass wir nicht säumen wollen, einige Worte dazu zu verlieren.

Zehn Jahre nach dem Erscheinen von Rauhes Land im Hohen Norden und Firuns Atem wenden wir uns mit Im Bann des Nordlichts endlich wieder dem hohen Norden Aventuriens zu, der immer schon die Sehnsucht der Menschen weckte. In den beinahe menschenleeren Weiten der Tundra und Taiga sowie der eisbedeckten Ebenen sollen seit Jahrtausenden legendäre Schätze verborgen sein, um deren Willen immer wieder Wagemutige in die unwirtliche Region auszogen, um diese Reichtümer zu bergen. Doch zahlreiche Schrecken lauern unter dem Schnee, und häufig kann man sich in dieser lebensfeindlichen Region auf nichts als seine eigenen Fähigkeiten verlassen.

Trotz der Unbilden haben Menschen dauerhaft Fuß im hohen Norden gefasst, so die Nivesen, die mit ihren Karenherden umherziehen und als eines der ältesten Völker Aventuriens gelten. Ebenso die barbarisch in den Gebirgen der Küsten lebenden Fjarninger und nicht zuletzt die Mittelländer, die in den Städten Riva und Paavi an den Küsten Handel treiben. Doch auch andere Völker leben in der Region: Die Firnelfen haben ihre glitzernden Eispaläste im Schnee erbaut, die Shurachai ihre Heimstatt in den Eiszinnen gefunden und die Yetis ihre Dörfer nicht nur auf der nach ihnen benannten Insel errichtet. Dazu kommen Wilde Zwerge, die aus dem verlorenen Stamm Aboralms stammen sollen, die Blauen Mahre im Ehernen Schwert und die schwarzgerüsteten Shakagra, deren Städte unter dem Eis des Nordmeers liegen sollen.

Im Bann des Nordlichts beschreibt die Landschaften und Siedlungen des hohen Nordens, die Tundra und Taiga der Nivesen, die Gebirge und Küsten der Region, die Stadt Riva, das gebeutelte Herzogtum Paavi, sowie das ewige Eis und die Schrecken, die im ehemaligen Reich der Eishexe Glorana noch immer dräuen.
Darüber hinaus beinhaltet er die Beschreibungen der Völker und Kulturen des hohen Nordens, wie Nivesen, Fjarninger und Yetis, um nur einige zu nennen ,und stellt natürlich auch die wichtigsten Persönlichkeiten vor, so zum Beispiel Glorana, Dermot den Jüngeren von Paavi oder den alten Nivesenschamanen Kailäkinnnen. Und nicht zu kurz kommen auch die mysteriösen, wertvollen oder auch gefährlichen Geheimnisse, die am Rande des ewigen Eises oder gar darunter verborgen sind – und die Meistern und Spielern Anreize bieten, den Hohen Norden mit ihren Helden zu erkunden.