Archiv für März 2011

Karte vom Finstermondtal

Donnerstag, 31. März 2011
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Das Finstermondtal ist Euch wahrscheinlich aus zahlreichen Modulen und Abenteuern bereits bekannt. Als Service möchten wir Euch daher die große Karte des Tales aus dem Almanach zum Finstermondtal auch als Download bereitstellen. So könnt ihr sie ausdrucken, darin herumkritzeln und euch kampagnenbezogene Notizen machen. Oder sie euch auch an die Wand hängen, sie ist nämlich sehr schön!

Die Karte findet ihr hier (1,5 MB) oder unter pathfinder-rpg.de bei den Extras.

Außerdem zum Finstermondtal:

http://blog.ulisses-spiele.de/wp-content/uploads/2011/01/Die-Rache-des-Koboldkoenigs.pdf

http://blog.ulisses-spiele.de/2011/01/in-und-um-falkengrund-herum/

http://www.pathfinder-rpg.de/index.php?id=19 Falkengrunds letzte Hoffnung.

http://www.pathfinder-rpg.de/index.php?id=18 Titel: Falkengrund-Bonusmaterial.

http://www.f-shop.de/cgi-bin/f-shop/US51003 Almanach zum Finstermondtal

http://www.f-shop.de/cgi-bin/f-shop/US53001 D1: Die Krone des Koboldkönigs

http://www.f-shop.de/cgi-bin/f-shop/US53002 E1: Jahrmarkt der Tränen

Der Fluch des Flussvaters

Mittwoch, 30. März 2011
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Lange war das Abenteuer “Der Fluch des Flussvaters” scheinbar unberührt von Satinav und wartete auf seine Fertigstellung. Vor kurzem haben nun wir uns dieser spannenden Aufgabe angenommen. Wir, das sind Matthias Freund, seit 2006 bekannt durch zahlreiche Anthologie-Abenteuer, und Dominic Hladek, der nach Teilnahme an mehreren Schreibwettbewerben nun brandneu unter den DSA-Autoren angekommen ist. In der vor kurzem angekündigten Anthologie „Grabräuber“ wird sein Debüt-Abenteuer „Der Fluch des Sultans“ zu finden sein – zweimal, nicht einmal, setzt er sich also gerade mit den Folgen alter Flüche auseinander.

Das vorhandene Material von Tobias Radloff ist die Grundlage für das Hardcover Abenteuer, das zum größten Teil in und um Havena spielt. Seit den ersten Schreibarbeiten ist bereits viel Wasser den Großen Fluss hinab geflossen, so dass die Übertragung in die Aventurische Gegenwart einen Teil der zahlreichen Herausforderungen darstellt. Mittlerweile wird aber bereits fieberhaft an der Anpassung des Materials, vor allem aber am Schreiben der noch ausstehenden Kapitel gearbeitet.

Zum Inhalt wollen wir noch nicht allzu viel bekannt geben, aber es sei gesagt, dass dieses Abenteuer wohl für jeden Helden etwas bieten wird: Die düstere Atmosphäre des nebligen Havenas, epische Monsterjagd und märchenhafte Elemente gleichermaßen. Ihr dürft also gespannt sein.

Fantasy-Kompendium erscheint zur RPC

Dienstag, 29. März 2011
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Es ist soweit: Zur RPC (07./08. Mai) erreicht uns endlich das deutsche Fantasy-Kompendium in seiner ganzen ungezähmten und brachialen Pracht.

Dutzende neue Talente, Zauber, Artefakte und Monster aus dem Reich der Fantasy werden eure Kampagnen bereichern und euer Spielerlebnis auf eine neue Stufe heben. Neben der reinen Übersetzung erwartet euch jedoch noch eine Menge mehr: Wir haben die Kritiken an dem englischen Original aufgegriffen und dessen Fehler (bspw. an den Tabellenwahrscheinlichkeiten) behoben. Darüber hinaus haben wir zusätzliches Material aus den Toolkits zusammengesucht und wieder in das Buch einfließen lassen. Ergänzt wird das Buch schließlich um exklusives deutsches Material und Texte aus anderen beliebten Settings, wie bspw. Ritualmagie oder Kampfschulen. Das Buch wird als Hardcover im beliebten Format der Gentleman’s Edition erscheinen und preislich um die 30 Euro angesiedelt sein.

Damit ihr euch schon mal einen kleinen Eindruck verschaffen könnt, habe ich im Newsbereich von www.prometheusgames.de den aktuellen Coverentwurf angehängt.

Christian Loewenthal

Geschäftsführer Prometheus Games

Raumhafen Adamant – Ratschlag 31 – Das Finale!

Sonntag, 27. März 2011
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Ratschlag ist eine Fortsetzungsgeschichte von André Wiesler aus dem Raumhafen-Adamant-Universum und spielt vor dem Hintergrund des RAD-Rollenspiels. Sie stellt ein Sequel des RAD-Romans Die vergessene Schlacht dar und wird wöchentlich in diesem Blog fortgesetzt. Die vorhergehenden Episoden können hier eingesehen werden.

31

Beta lief zu Gosen nach vorne und sprang auf den Copilotensitz. Kaum hatte er sich angeschnallt und den Blick durch das Cockpitfenster gerichtet, wünschte er sich, er hätte es nicht getan. Da war keine Hangaröffnung mehr, genauso genommen war da auch nicht mehr viel Hangar. Die Station hielt dem Druck nicht mehr stand und würde sie in ihrer Mitte einschließen.

„Warum ist bei mir nie etwas einfach?“, fragte Gosen ihn grimmig und startete das Raumschiff.

„Schon mal eine Schiffkanone abgefeuert?“

Beta schüttelte entsetzt den Kopf, da schnellte neben ihm ein kleiner Steuerknüppel aus der Lehne. Ein roter Knopf darauf fing an zu leuchten und ein ebenfalls rotes Zielkreuz erschien auf dem Cockpit.

„Dann lernst du besser schnell!“

Beta quiekte leise, räusperte sich und fragte: „Auf was soll ich schießen?“

„Immer auf die gleiche Stelle“, sagte Gosen. „Wir stanzen uns einen Weg raus. Los!“

Beta umfasste den Knüppel und drückte den roten Knopf. Die Verlagerungswelle eines Olmanorgeschützes prallte auf die Außenwand, die immer dicker wurde, weil der Druck Schicht um Schicht Metall nachschob. Die Welle ließ das Metall aufglühen und riss einen Krater hinaus, an dessen Ende man durch ein winziges Loch den Gasplaneten erahnen konnte.

Gosen startete und flog darauf zu.

„Warte noch“, keuchte Beta, während Gosen Trümmerstücken auswich.

„Keine Zeit, Kleiner“, gab Gosen zurück und beschleunigte. Der riesige Hangar war nun nicht mehr viel größer als eine Sporthalle.

Das Geschützt piepste Bereitschaft und Beta schoss erneut, aber diesmal traf er die Wand ein Stück zu weit links. Nun befanden sich zwei Krater darin, beide viel zu eng, um das Schiff hindurchzufliegen.

„Der nächste zählt“, sagte Gosen und beschleunigte noch weiter.

Der Hangar schrumpfte immer schneller und in wenigen Sekunden würde alles hier drin wie eine Fliege zerquetscht. Beta wischte sich die schweißige Hand am Overall trocken.

Das Geschützt piepste, sie waren keine vierzig Meter mehr entfernt. Beta schloss die Augen, atmete tief durch. Einfach treffen, dachte er, öffnete die Augen und feuerte.

Die Welle traf genau in die Mitte der beiden Krater. Flirrend riss sie einen Krater in die Außenwand, der dem Fleutar-Jäger gerade genug Platz bot – leider flogen sie quer zum Riss. Gosen fluchte, ließ den Jäger rollen, doch nicht schnell genug.

Die glühende, scharfe Kante der Station schnitt oben in das Triebwerk und an der Unterseite in den Rumpf, riss ein klaffendes Loch hinein. Beta wirbelte herum und sah, dass die Kante den Körper des Jiar aufschlitzte. Er explodierte in einer Welle grünlichen Schleims, der über die anderen Passagiere spritzte.

Luft entwich zischend, aber dann erwachte flackernd ein Biosiegel zum Leben und hielt die Atmosphäre konstant.

Trudelnd glitten sie durch den Nebel des Gasplaneten und sofort leuchteten zahlreiche rote Warnlampen auf. Auch ihr Schiff würde, obwohl es deutlich stabiler war, dem Druck nicht lange standhalten.

„Musst es immer spannend machen, hm?“, fragte Gosen ihn und Beta grinste zufrieden. Bis Gosen den Steuerknüppel drehte und das Triebwerk ausging.

_________

Gosen hieb mit der Faust auf die Anzeigenleiste. „Das gibt es doch nicht!“

Als wäre das ein Zauber gewesen, erwachte das Triebwerk stotternd wieder zum Leben. Gosen orientierte sich und machte sich daran, der Schwerkraft des Planeten zu entkommen. Weitere Warnlampen leuchteten auf, aber Gosen ignorierte sie. Der Jäger kämpfte sich langsam, mühselig aus den Nebeln des Planeten und das Stottern des Antriebs wurde immer lauter.

Nur noch ein Stückchen, flehte Gosen. Sie brauchten nur noch einige hundert Kilometer, dann könnten sie einfach auf die Schiffe warten, die schon bald von Adamant aus hierher unterwegs sein würden.

Der Antrieb ging aus. „War ja klar“, dachte er, als das Schiff langsamer wurde. Kurz verharrte, und dann gemächlich wieder auf den Planeten zufiel.

„Das ist jetzt ein schlechter Scherz“, sagte Alpha, der eben ins Cockpit getreten war, einen Blick auf die Anzeigen warf und sein Talent für Deduktion bewies.

Er blickte von Gosen zu Beta und zurück. Dann seufzte er und ließ sich auf den Boden sinken. „Ich mag nicht mehr.“

In diesem Moment ging ein Ruck durch den Jäger. Ein blausilbernes Licht umhüllte sie und dann kam ein großes Sternenratschiff in Sicht. Es zog sie mit seinem Suspensionsstrahl in seine Landebucht.

Gosen starrte einige Augenblicke ungläubig auf das Schiff und sagte: „Also eins muss ich euch lassen. Mit euch wird es nie langweilig!“

Ihr befreites Lachen hallte durch den demolierten Innenraum des Jägers.


Epilog

Narbatur senkte den Kopf, damit der Ratsvorsitzende ihm den Orden überstreifen konnte. Unter lautem Applaus der versammelten Rats- und Kebilbeamten, der Presse und nicht zuletzt einem Großteil seiner Kollegen richtete er sich wieder auf, schüttelte dem Vorsitzenden die Hand und ging zu den anderen hinüber.

Narjanka grinste ihm breit zu. Die Antigravschiene am Bein des Hakhasu zischte leise, als er einen Schritt zur Seite machte, um ihm Platz zu machen. Hinter ihm kam der glänzende, silberne Körper Milkams zum Vorschein, der wirkte, als habe man Quecksilber in eine Form gegossen. Das ausdrucksstarke Gesicht zeigte ein stolzes Lächeln.

Als Narbatur sich einreihte, nickte ihm Gosen von der anderen Seite zu und Tera, die hinter Narbatur stand und deren Bewegungen immer noch etwas steif waren und dies auch noch einige Wochen bleiben würden, drückte kurz seine Hand.

„Bilde dir bloß nicht zuviel darauf ein“, zischte ihm Narjanka zu. „Du bist und bleibst der Kleine.“

Narbatur lachte leise auf. Auf der großen Tribune im Park vor dem Purpur-Versammlungszentrum waren nun als letzte in der Reihe der zu Ehrenden die Klone an der Reihe, ihren Orden zu erhalten. Der Vorsitzende musste sie zweimal aufrufen, dann wurden Alpha und Beta auf die Bühne getrieben.

Sie ließen sich die Orden überstreifen und eilten dann zu ihnen herüber. Während der Ratsvorsitzende unauffällig einen dritten Orden in der Tasche verschwinden ließ und in einer langen Rede noch einmal die Leistung der geehrten betonte, flüsterte Alpha Gosen zu: „Gamma ist verschwunden!“

Gosen schnaubte nur.

Da hörten sie ein lautes Hupen und ein nagelneuer, windschnittiger Gleiter schoss vom Parkplatz auf die Wiese.

„Ist das nicht deiner?“, fragte Narbatur seinen Kollegen, aber das entgeisterte Gesicht des Hakhasu machte eine Antwort überflüssig.

Das Verdeck war heruntergefahren und offenbarte Gamma, dessen dicker Kopfverband wie ein Turban wirkte. Der Klon, dem von seiner Zeit als Hirnfresserwirt nichts mehr anzumerken war, winkte freudig und rief: „Guck Papa, ich kann Gleiter fahren!“

Dabei ließ er das Steuer los und der Gleiter ruckte zur Seite.

Narjanka stieß einen langgezogenen Schrei aus, als der Gleiter gegen einen der Bäume krachte und der Sicherheitsschaum den Innenraum ausfüllte: „Nicht schon wieder!“

Ende

Hell Dorado Basiskarten verfügbar

Mittwoch, 23. März 2011
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Für das Skirmish Miniaturenspiel Hell Dorado bieten wir jetzt auch ein Dokument mit der Übersicht aller Basiskarten an. Viel Spaß beim Spielen!

Raumhafen Adamant – Ratschlag 30

Sonntag, 20. März 2011
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Ratschlag ist eine Fortsetzungsgeschichte von André Wiesler aus dem Raumhafen-Adamant-Universum und spielt vor dem Hintergrund des RAD-Rollenspiels. Sie stellt ein Sequel des RAD-Romans Die vergessene Schlacht dar und wird wöchentlich in diesem Blog fortgesetzt. Die vorhergehenden Episoden können hier eingesehen werden.

30

Gosen sprang auf die Beine und rannte auf Gamma zu, aber er war zu weit weg. In diesem Moment holte Gamma bereits aus, wollte die gesammelte Energie auf die Klone werfen.

Narbatur trat schwankend von hinten auf ihn zu. Er hielt eine gebogene Eisplatte in der Hand, die er von einem der vereisten Bauteile gebrochen haben musste, und in der Vertiefung der Platte schwappte etwas Flüssigkeit.

Das Gesicht des Sicherheitsmannes zeigte Mitleid, aber er kippte das Tauwasser trotzdem über den Klon, der in diesem Moment seinen Kugelblitz werfen wollte. Das Wasser zischte, als es auf die gleißende Energie traf, und als die Tropfen den Körper des Klons erreichten, gab es einen lauten Knall. Der Kurzschluss riss den kleinen Gamma von den Beinen, schleuderte ihn meterweit durch den Raum, bis er hinter einem geborstenen Generatorrelais landete.

Narbatur brach auf die Knie und blieb schwer atmend hocken. Gosen änderte die Laufrichtung und las im vorbeilaufen die Scherbe auf, mit der die Klone sich bedroht hatten.

Es würde ihm das Herz brechen, wenn er den kleinen Mann töten müsste, aber wenn er nur dadurch die anderen Anwesenden retten konnte, würde er es tun.

Er flankte über das Relais und landete neben Gammas rauchenden Körper. Die Augen waren geschlossen und bis auf gelegentliches Zittern war er reglos. Gosen kniete sich neben den Kleinen, legte ihm die Scherbe an den Hals.

Nein, sagte er sich. Das wäre ein zu hoher Preis!

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Beta atmete erleichtert auf, als Gosen mit dem ohnmächtigen Gamma auf den Armen um das Relais herumkam. Vielleicht konnte alles ja doch noch ein gutes Ende nehmen. Er wollte eben etwas sagen, da klang ein lautes, schiefes Kreischen durch den Raum und die hintere Wand beugte sich bedenklich nach innen.

Gleichzeitig spürte er, dass die künstliche Schwerkraft der Station nachließ. Er fühlte sich leichter, dabei stieg aber der Luftdruck, weil die Luft weniger Platz hatte, um sich auszudehnen.

„Was geschieht?“, fragte er Gosen, der fluchte und sich umsah.

Beta lief zu ihm und wiederholte seine Frage.

„Die Station ist so weit abgesunken, dass der Druck des Planeten sie zerquetscht.“

Beta lief es kalt den Rücken herunter. Das fehlte ihnen gerade noch.

„Also nichts wie weg“, sagte er, aber dann fiel sein Blick auf das schwere Sicherheitsschott, das den einzigen Ausweg versperrte. Er sah sich nach der Steuerung für das Tor um, fand aber nur noch glimmende Kabel und Trümmer, wo die Steuerkonsole gestanden hatte. Und ohne Strom würde sich das Schott ohnehin nicht bewegen.

„Und jetzt?“, fragte er Gosen, der das Gesicht verzog und sagte: „Irgendwelche letzten Worte?“

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Milkams Sicht kehrte zurück und er sah Beta, Gamma und Gosen dort stehen. Dann kam auch das Gehör wieder und er vernahm Gosens Stimme: „Irgendwelche letzten Worte?“

Milkam trat zu Narbatur und half ihm auf die Beine. Der Mensch fragte benommen: „Worauf warten wir?“

„Tor ist zu“, sagte Gosen und klang fast gelangweilt. Vermutlich seine Masche um die Angst zu überspielen.

Milkam sah zu dem Tor hinüber. Es war riesig und schwer. Aber er hatte sich selbst in den letzten Tag mehr als einmal überrascht.

Alpha regte sich und stand auf. Er rieb sich eine dicke Beule auf dem Scheitel und warf Gosen einen wütenden Blick zu.

„Macht euch bereit, hinauszulaufen!“, sagte Milkam und baute sich einige Schritte vor dem Tor auf.

Es sprach für seine Gefährten, dass keiner ihm Fragen stellte. Vielleicht machte ihnen aber auch das laute Knirschen Beine, mit dem sich die hintere Wand immer weiter in den Raum bog.

Schnell war eine Trage für Tera improvisiert, die Alpha und Beta laut schnaufend trugen. Die Menschenfrau war leicht, aber die Klone waren eben eher Denker als Sportler. Gosen hatte sich Narbaturs Arm umgelegt und trug Gamma über der anderen Schulter.

„Los!“, befahl der Kommandant und Milkam konzentrierte sich. Girbal, ich mache dich stolz, dachte er und ließ seine psionischen Kräfte aufwallen. Er spürte förmlich die kalte, metallische Berührung des Schotts unter seinen unsichtbaren Fingern. Ein letzter Blick auf seine Gefährten, die seine Hilfe brauchten, dann packte er zu. Es war ein Gefühl, als spritze ihm jemand Curare direkt ins Gehirn. Seine Sinne stumpften ab, seine Wahrnehmung schrumpfte auf einen kleinen, schmerzhaften Punkt in seinem Kopf. Er ignorierte die wachsende Qual und riss in Gedanken an dem Schott, stemmte sich gegen das unglaubliche Gewicht der Tür.

Die Schwerkraft der Station ließ noch ein wenig nach und da setzte sie sich in Bewegung. Mit einem lauten, protestierenden Knirschen schob sie sich Millimeter für Millimeter weiter hoch.

Kaum war der Spalt breit genug, duckte sich Alpha hindurch und zog Tera hinter sich her. Gosen kugelte Gamma auf den Gang dahinter, schob Narbatur und Beta hindurch und rollte selbst hinterher.

„Komm!“, forderte er.

Milkam zögerte. Er war sich nicht sicher, ob er den Druck aufrechterhalten konnte, wenn er sich bewegte. Also nahm er all seine geistigen Kräfte zusammen, stieß das Tor hoch und sprang. Doch er war zu langsam. Das Schott krachte herunter, bevor er hindurch war und zermalmte seine Brust, trennte seinen Körper knapp unter Schulterhöhe ab.

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Beta starrte entsetzt auf den zerquetschten Milkam, aber Gosen lachte auf und sagte: „Na bitte, geht doch.“

Dann hob er seine Thermomachete auf, die er vor der Tür mit den anderen Waffen zusammen weggeworfen hatte, und hackte dem Saht den Kopf ab. Da erst erinnerte sich Beta, dass Milkam ja nur einen künstlichen Körper besaß. Der kleine Saht ruhte in einem Bottich im Innern des Kopfes.

„Nicht verlieren“, sagte Gosen und drückte Alpha den Kopf in die Hand.

Ein lauter Knall ließ sie herumwirbeln und im nächsten Moment begann die Luft durch den schmalen Schlitz zu zischen, wo Milkams Körper die Tür offenhielt. Der Zug wurde zu einem Wind und dann zu einem Sturm.

„Zum Gleiter“, rief Gosen und stürmte vor. Beta lehnte sich gegen den zunehmenden Wind und zerrte die Frau hinter sich her, die immer schwerer wurde.

Sie hatten den Gleiter fast erreicht, als von der Seite eines dieser runden Wesen in ihren Weg rollte. Es hatte offenbar noch größere Schwierigkeiten, sich gegen den Wind zu behaupten, aber das hinderte es nicht daran, einen Froster auf sie zu richten.

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Gosen verfluchte sich, dass er bis auf seine Machete keine Waffe mitgenommen hatte, aber mit dem Menschen auf dem einen und dem Klon auf dem anderen Arm hätte er ohnehin nichts ausrichten können. Da kam ihm eine Idee. Er seufzte, trat einen Schritt vor, damit das Wesen die Waffe auf ihn richtete, und sagte: „Vorschlag: Ich sichere dir Amnesie zu und nehme dich mit von der Station.“

Das Wesen schnaubte eine grüne Wolke, die von der zum Leck eilenden Luft mitgerissen wurde.

„Lass es mich anders formulieren. Dein Boss ist tot“, log er. „Du wirst also nicht mehr bezahlt. Außerdem wird die Station in ungefähr einer Minute zerquetscht, was dir aber egal sein wird, denn sobald du uns erschossen hast, wird dich der Luftstrom durch den Schlitz unter der Tür saugen. Wenn du also keinen genialen Fluchtplan hast …“

Das Wesen dachte einige Sekunden nach, dann senkte es die Waffe.

„Prima! Alles einsteigen“, rief Gosen und eilte zum Gleiter. Wenig später rast er durch die Tunnel, die nicht mehr so aussahen, wie er sie in Erinnerung hatte, weil die Station mittlerweile schon ordentlich zerbeult war. Der Söldner ruhte neben ihm auf dem Copilotensitz und wies ihm mit kleinen Pseudopodien, die er je nach Bedarf ausbildete, den Weg. Das übelriechende Gas, das unter seinen Schuppen hervorströmte, füllte langsam die Fahrgastzelle.

Endlich erreichten sie den Hangar.

Bitte, sei da!, flehte Gosen in Gedanken und atmete erleichtert auf, als er sein Schiff noch immer im Hangar stehen sah. Für einen kurzen Moment hatte er befürchtet, dass doch jemand überlebt und es gestohlen hatte.

Sie luden die Verletzten in das Schiff und kurz überlegte Gosen, ob der die Kugel doch zurücklassen sollte. Aber er hatte sein Wort gegeben, darum nahm er ihr nur die Waffe ab.

„Na, das war mal wieder spannend“, kommentierte er, als er sich in den Pilotensitz fallen ließ.

In diesem Moment gab es ein markerschütterndes Kreischen und die Außenhülle der Station wurde zusammengedrückt. Die Öffnung des Hangars verschwand, wurde durch zusammengeballtes Metall ersetzt und der große Raum wurde schnell kleiner.

„Ich und meine große Klappe“, sagte er leise.

Die Untoten kommen!

Freitag, 18. März 2011
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Ein neuer Hintergrundband aus aventurischer Sicht steht in den Startlöchern: Im Stile des Tractatus contra Daemones wird dieses Jahr eine Spielhilfe über die aventurischen Untoten das Verlagsprogramm erweitern.

‘Alles ist besser mit Zombies’, haben wir uns gedacht und wollen mit diesem Buch dem schrecklichen Missstand entgegen treten, dass die Untoten in Aventurien nur eine kleine, modrig riechende Fangemeinde zu besitzen scheinen. Der ‘Untotenband’ (so der Arbeitstitel) wird daher zahlreiche inneraventurische Informationen zu Zombies, Mumien, Skeletten – kurz: Untoten jeglicher Art – enthalten und den Umgang mit diesem doch recht unschönen Phänomen aus aventurischer Perspektive klären.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Nekromantie. Was treibt Lebende eigentlich dazu, Tote zu beschwören und zu erwecken? Das Buch soll philosophische Fragen dieser Art und auch kosmologische Zusammenhänge, ob Paktiererei, Zauber oder ‘freiem’ Wiedergängertum, darlegen.

Das Projekt befindet sich gegenwärtig in der Startphase, weswegen noch keine näheren Informationen verfügbar sind. Konzepte können sich bisweilen ändern. Angestrebt wird eine Veröffentlichung des Buches zum Jahresende. Bis dahin habt Ihr die Chance, hier auf dem Blog und auf einigen Cons Zwischenstände zu erfahren und weitere Einblicke zu erhalten. Auf dem Conventus Leonis vom 25. bis 27. März stellt Chris Gosse erste Rahmendaten und Grundüberlegungen des Projekts vor und freut sich über Feedback und Kritik.

Die Drachendämmerung naht!

Mittwoch, 16. März 2011
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Ab morgen ist der vierte Teil der Drachenchronik, Drachendämmerung (Nr. 180), im Handel. Mit ihm kulminiert die große Kampagne in einem denkwürdigen Finale.

Nicht weniger als eins der ältesten und bislang am besten gehütetsten Geheimnisse Aventuriens wird zum Schauplatz der Handlungen: Zze Tha, das verschollene Echsenreich.

In den entscheidenden letzten Abenteuern müssen die Helden die bislang gesammelten Erkenntnisse einsetzen, um das Schicksal zu überlisten und dem gefährlichen Feind die Stirn zu bieten. Doch jener erweist sich als schlau und reagiert auf die Bedrohung durch die Helden mit gnadenloser Heimtücke.

Der Abenteuerband ist modular aufgebaut, die Szenarien und Abenteuer dieses Buches können von den Helden in verschiedener Reihenfolge und in beliebiger Kombination in Angriff genommen werden. Unterstützt wird das Spiel durch eine ausführliche Spielhilfe zu Zze Tha, zu seinen Ländern und Völkern, so dass auch weiteren Expeditionen kein Stein im Wege liegt.

Link zur Online-Bestellung

JUST News 4 erschienen

Dienstag, 15. März 2011
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Eine weitere Ausgabe der JUST News kann jetzt auf der Justifiers-Seite heruntergeladen werden und wie immer steckt sie prallvoll mit exklusivem und spielbarem Material. Markus Heitz hat sich diesmal der Historie des Justifiers-Universums zugewandt, aber wie bei ihm üblich nicht in Form einer trockenen Abhandlung, sondern als actionreiche Kurzgeschichte. Außerdem werden zwei neue Betas und neue Ausrüstungsgegenstände und Waffen vorgestellt. Also – JUST aktivieren und Download einleiten!

Raumhafen Adamant – Ratschlag 29

Montag, 14. März 2011
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Ratschlag ist eine Fortsetzungsgeschichte von André Wiesler aus dem Raumhafen-Adamant-Universum und spielt vor dem Hintergrund des RAD-Rollenspiels. Sie stellt ein Sequel des RAD-Romans Die vergessene Schlacht dar und wird wöchentlich in diesem Blog fortgesetzt. Die vorhergehenden Episoden können hier eingesehen werden.

29

Narbatur spürte die Kälte schon in seine Glieder schießen, da sprang ihn Tera an. Sie riss ihn von den Füßen, doch sie war einen Sekundenbruchteil zu langsam. Der Strahl traf sie genau in den Rücken und eisige Kälte schlug Narbatur entgegen, als ihr Körper sich versteifte, Rücken und Beine von einer Eisschicht bedeckt wurden und das Wasser in ihrem Gewebe sich knisternd in Kristalle verwandelte.

Dann landeten sie auf dem Boden. Narbatur wollte entsetzt aufschreien, aber das Gewicht des vereisten Körpers presste ihm die Luft aus den Lungen.

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Gosen sprang auf Milkam zu, doch als er zum Schlag ausholte, hob der Roboterkörper die Arme und ließ die Waffe fallen. „Gosen!“, mahnte er. „Denk nach.“

Er hielt inne, das Rohr zum Schlag erhoben. Natürlich – Milkam war der einzige, der nicht das Opfer des Saht sein konnte. Er war selbst ein Saht.

„PSI“, erkannte Gosen und fluchte leise. Dieser Mistkerl steckte in einem von ihnen und benutzte seine PSI-Kräfte, um sie gegeneinander auszuspielen. Tera und Milkam waren aus dem Schneider. Narbatur wohl auch, oder der Saht war verwegener, als Gosen gedacht hätte. Würde er auf sich selbst schießen? Es wäre die perfekte Tarnung.

Oder es war einer der Klone …

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Milkam vergewisserte sich, dass Gosen nicht mehr auf ihn einschlagen wollte, dann eilte er zu der Menschenfrau hinüber. Sie war weitgehend vereist, aber ihre Brust und ihr Kopf waren noch warm.

„Wenn wir sie rasch in eine Stasiskammer bekommen, hat sie eine Chance“, beruhigte er den Sicherheitsmann, der mit entsetztem Gesichtausdruck unter der Frau lag. Seine Augen glitten immer wieder in einen leeren Blick hinüber und Milkam erwartete, dass er jeden Moment vor Überanstrengung wieder ohnmächtig werden würde, aber dann riss der Mensch sich zusammen und nickte.

„Vorsichtig, dass die Beine nicht abbrechen“, mahnte Milkam, als sie die Frau vorsichtig von ihm herunterhoben.

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Alpha warf Beta einen misstrauischen Blick zu. Sein Bruder war zu schnell bereit gewesen, ihn anzuklagen. Um von sich selbst abzulenken?

Gosen kam langsam, drohend näher. Sein Blick wanderte zwischen Alpha und Beta hin und her, versuchte zu ergründen, wem er die Stange über den Kopf ziehen sollte.

Beta keuchte furchtsam auf, blickte Alpha kurz an, schwieg aber. Dann trat er hinter seinen Bruder und legte ihm den Arm um den Hals, drückte ihm eine scharfe Plastikscherbe aus dem Gehäuse des HFS an den Hals.

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Gosen blieb stehen, als Beta seinen Bruder als Geisel nahm. Denk nach, ermahnte er sich. Er hatte heute schon zu oft spontan gehandelt.

Er musterte Alphas verdutztes, ängstliches Gesicht. Die Scherbe stach ein wenig in seinen Hals, dünnes, bläuliches Blut sickerte daraus hervor. Und die Spitze zitterte.

Betas Gesicht war angespannt, seine großen Augen wirkten eher ängstlich als wütend. Schweiß trat auf seine Stirn und sein Unterkiefer bewegte sich leicht, als wolle er etwas sagen, bekäme es aber nicht heraus.

Also musste es Alpha sein. Er sprang vor und schlug dem Klon so sanft, wie er konnte, die Stange auf den Kopf. Der verdrehte die Augen, schaffte es noch protestierend zu schnaufen, und sank dann aus dem erschlaffenden Griff seines Bruders.

„So, das hätten wir“, erklärte Gosen zufrieden. Da fiel sein Blick auf Gamma, der ihn breit angrinste, die Hand hob und die Frosterwaffe auffing, die ihm wie von Geisterhand zuflog.

Der falsche Klon, erkannte Gosen und stürmte vor, doch da glühte die Waffe bereits auf und feuerte.

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Narbatur sah, wie Gosen sich zur Seite warf, abrollte, weiterlief, während Gamma die riesige Waffe herumschwenkte und unablässig feuerte. Trümmer und Energierelais wurden in Eis gehüllt, doch der Kommandant blieb der Waffe immer einen halben Meter voraus. Bis er in einer Pfütze verkochter Zhagurüberreste ausrutschte. Er stürzte aus vollem Lauf, versuchte sich noch über die Schulter abzurollen, knallte dabei jedoch mit der Stirn auf einen Betonbrocken und blieb benommen liegen. Der Strahl zuckte gnadenlos weiter, hatte die Pfütze bereits erreicht und ließ sie zu grüngelbem Eis erstarren.

Narbatur schrie wütend auf, konzentrierte sich auf die Waffe, beschwor seine psionische Kraft herauf, um ihre Schaltkreise kurzzuschließen, den Kommandanten zu retten. Doch der Schmerz in seinem Kopf explodierte, vor seinen Augen tanzten weiße Punkte und er spürte, wie seine Knie unter ihm nachließen. Er hörte das Zischen des Frosters und wusste, dass es zu spät war, dass Gosen vom tödlichen Eis eingeschlossen wurde.

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Milkam spürte eine kalte, unbezähmbare Wut in sich aufsteigen, wie er sie noch nie verspürt hatte. Dieser Saht hatte seinen Freund übernommen, einen kleinen, unschuldigen Klon. Er war im Begriff, einen weiteren Freund zu töten. Er und seine Hirnfresserkollegen waren Schuld daran, dass Girbal ermordet worden war.

Milkam kanalisierte diese unglaubliche Wut, nutzte ihr brennendes Feuer und packte zu. Geistige Finger schlossen sich um den Lauf der eisspuckenden Waffe und hielten sie an Ort und Stelle.

Gamma ­- nein, der Saht in ihm! - blickte verdutzt auf das Mordwerkzeug, runzelte die Stirn und ruckte am Lauf, aber Milkams psionischer Griff hielt sie an Ort und Stelle.

Gamma sah sich um und Milkam spürte etwas unsichtbares, irgendwie Klebriges über sich streichen. Dann riss Gamma eine Hand in seine Richtung hoch und Milkam wurde blind und taub. Er spürte, wie sein psionischer Griff verpuffte, weil er sein Ziel nicht mehr sah. Er versuchte seinen Roboterkörper zu aktivieren, aber der gehorchte nicht. Der Mistkerl hat ihn ausgeschaltet, dachte Milkam verzweifelt und warf sich in der Nährflüssigkeit hin und her. Der Behälter im Kopf seines Roboterkörpers war jetzt nicht mehr, als ein Gefängnis.

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Gosen erhob sich benommen und schüttelte den Kopf. Er wusste nicht, warum er noch nicht vereist war, aber es konnte nur noch eine Frage von Sekunden sein. Er zwang seinen Körper wieder unter seine Kontrolle, und es gelang, wenn auch nur notdürftig. In Momenten wie diesen wünschte er sich seine Naniten zurück.

Er blinzelte und sah den Strahl der Waffe wie festgeheftet auf einen gesprungenen Energiespeicher keine zwanzig Zentimeter neben sich gerichtet. Das Bauteil war mittlerweile von einer dicken Eisschicht umgeben, die stetig anwuchs.

Nicht starren, bewegen!, ermahnte er sich in Gedanken, aber da riss Gamma eine Hand hoch und plötzlich zuckte die Waffe zu ihm herum.

Chance verpasst, waren seine letzten Gedanken.

Beta starrte auf Gamma, der einige Meter von ihm entfernt stand, ein bösartiges Grinsen im Gesicht, und auf Gosen schoss. Auf den Mann, den er seinen Papa nannte! Der für sie alle ein Freund, mehr noch, Familie war.

Sein Bruder riss die Hand in Richtung Milkam hoch und plötzlich konnte er die Waffe wieder bewegen. Der Strahl ruckte herum und … verschwand. Die Waffe gab ein klägliches, letztes Summen von sich, dann erloschen alle Lichter an ihr. Die Batterie war leer!

Gamma fluchte, schüttelte die Waffe wütend, betätigte erneut den Abzug, aber nichts geschah. Also warf er sie weg und streckte die Hand nach einem großen Energiespeicher aus, der neben Gosen stand. Das riesige Bauteil geriet ins Wanken, als der Saht seine psionischen Kräfte durch Gamma leitete, um Gosen mit dem zylinderförmigen Monstrum zu erschlagen.

Zeit, ein Held zu sein, ermunterte sich Beta und schaffte es tatsächlich, seine Angst zu überwinden. Mit einem Schrei, der ihm Mut machen sollte, stürmte er los, auf Gamma zu, und riss seinen Bruder um. Sie waren gleichgroß, gleichschwer, aber Beta hatte einen gewaltigen Vorteil. Er hatte gelernt, sich seinen Gefühlen hinzugeben. Und jetzt war er wütend.

Er schlug Gammas Kopf einmal kräftig auf den Boden, dann kniete er sich auf die Arme seines Bruders. Er holte zu einem weiteren Schlag aus … da hob Gamma den Kopf, sah ihn aus großen, traurigen Augen an und sagte: „Aua!“

Beta hielt inne, brachte es nicht über sich, seinen verletzlichen, hilflosen Bruder erneut zu schlagen – und wurde durch die Luft davongeschleudert, als Gamma auflachte und eine ruckende Kopfbewegung in seine Richtung machte. Beta landete auf etwas Weichem. Erschrocken bemerkte er, dass es Alpha war, doch dieser Schreck wurde nebensächlich, als er sah, wie Gamma auf die Beine sprang, die Arme in die Luft reckte und plötzlich von überallher Blitze und elektrische Kriechströme auf ihn zuwanderten. Es dauerte nur Sekunden, dann hielt er einen kopfgroßen Ball gleißender Energie in den Händen. Er holte aus, um den Kugelblitz zu werfen, und sagte: „Hm, Klonbraten.“