Archiv für die Kategorie ‘Romane’

Ratcon – Runden und Helfer: Meldung machen!

Freitag, 06. Juli 2012
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Die Ratcon 2012 wird etwas ganz Besonderes und die Chancen stehen ausgesprochen gut, dass es eine der besten Ratcons aller Zeiten wird. Reiner und sein Team werkeln weiterhin unermüdlich an allen Fronten, das Rahmenprogramm steht und das Programmheft ist auch schon in Arbeit.

Jetzt hoffen wir auf eure Mithilfe von der „anderen Seite“ der Con-Vorbereitungen. Auf der Webpage www.ratcon.de könnt ihr nun bequem eure Rollenspielrunden anmelden und euch einen Überblick verschaffen, welche Runden schon stehen. Die ersten 50 vorangemeldeten Spielleiter erhalten auf der Con ein schickes Geschenkpaket inklusive schmucker Weste, in der die Beute verstaut werden kann.

So eine Con ist im Vorfeld, aber auch vor Ort eine ganze Menge Arbeit. Reiner Heep hat bereits ein erfahrenes Team um sich geschart, aber für das Wochenende in Unna suchen wir noch ein paar fleißige Helfer, die bereit sind, sich für eine bessere RatCon ins Zeug zu legen. Die einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen einer der größten deutschen Cons zu blicken, ein schickes RatCon-Helfer-T-Shirt zu tragen und später sagen zu können: „Auch meinetwegen war die Ratcon so toll“ locken. Gemeinsam für die beste Ratte aller Zeiten!

Interessenten können unter orga@ratcon.de mit Reiner Kontakt aufnehmen.

Am Anfang war das Licht

Donnerstag, 14. Juni 2012
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Vor kurzem erschien der Das Schwarze Auge-Roman Aldarin von Stefan Unterhuber. Im zweiten Teil seines Blogbeitrags berichtet der Autor über den Inhalt des Buches.

Am Anfang war das Licht,

und das Licht ist Fleisch geworden,

und hat unter uns gewohnt.

(unbekannter Verfasser, vermutet wird ein Baum, Das Faedhari, etwa 9.000 v. BF)

Ja, so biblisch geht’s zu, in Aldarin. Immerhin handelt das Buch von den Ursprüngen der Elfen und spielt vor 10.000 aventurischen Jahren, also zu jener Zeit, als die ersten Elfen aus dem Licht in die Wirklichkeit getreten sind. Es erzählt dabei die Geschichte des Elfen Aldarin, der aus der Geborgenheit von sala mandra in die wirkliche Welt hinauszieht, um seinem Geliebten Simia der-aus-dem-Licht-trat nachzufolgen. Schnell stellt sich heraus, dass das Leben der elfischen Rasse in der Wirklichkeit von vielen Gefahren bedroht wird und es zeigt sich, dass der Platz außerhalb der heimatlichen Wälder hart umkämpft ist. Doch sind es bei weitem nicht nur Orks und Goblins, die nach den Leibern und Seelen der ersten Elfen greifen …

Aber bevor ich hier weitere vage Angaben zum Inhalt des Romans mache und meine Fähigkeit zum Teaser-texten überstrapaziere, lassen wir doch jene zu Wort kommen, die das Buch schon gelesen haben, die Bewohner von Aventurien. Denn im Gegensatz zur realen Welt ist Aldarin in Aventurien bereits vor Jahren erschienen, und zwar in Form eines in helles Leinen gebundenen Büchleins im Quarto-Format, geschrieben von einem anonymen Verfasser, herausgegeben vom Universitätsverlag Al’Anfa. Seit seiner Veröffentlichung erfreut sich Aldarin allerdings sehr unterschiedlicher Resonanz. Hier nun einige ausgewählte Reaktionen unterschiedlicher aventurischer Leser:

Ein Schatz, mein Lieber, geradezu unbezahlbar! Eine Übersetzung der elfischen Geschichtsschreibung ins Garethi… Eine Meisterleistung! Und wer hätte das gedacht, dass die Elfen eine schriftliche Geschichte haben? Die Einblicke und Erkenntnisse, die dieses Buch gewährt, ein echter Fortschritt in der Elfenforschung… Gelesen? Nein, gelesen habe ich es nicht, noch nicht, so vieles ist zu lesen, Ihr versteht gewiss, mein Lieber…

(Dorana von Ilmenstein, Magistra extraordinaria in Kuslik)

Zeitverschwendung, werte Collega, pure Zeitverschwendung! Alles gelogen…

(unbekannter Magister in Punin, im Vorbeigehen)

Hmm, ja davon hab ich g’hört. So’n Geschichtenerzähler hat’s verzählt in Mengbilla. Da steht’n Weg ins Elfenreich drin, also wie man reinkommt und so. Aber was’s dort zu holen gibt weiß keiner. Ham ja nix, das Elfenpack. Aber fest auf die Schnauze kriegen sie in der großen Schlacht und die Orks auch, da haben wir heftig gelacht meine Kumpels und ich. Is’ ja schön, wenn sich die gegenseitig abmurksen. Ich mein’, ich hab nix gegen Elfen und so, aber, naja, du weißt schon, komisch sind die schon…

(Beric der Rohe, Söldner aus Drôl)

Ich liebe ja eigentlich alle Geschichten mit Elfen. Aber diese ist so anders und sie hat so ein blödes Ende…

(Laela, Studentin der Universität von Al’Anfa)

Ja, kenn ich. Ja, gelesen hab ich es auch. Ja, eine Meinung hab ich auch dazu, aber die teile ich nicht mit Euch. Warum? Weil Ihr sie nicht verstehen würdet, mit Verlaub. Und weil ich meine Meinung gerne in einem Artikel schriftlich kundtun würde, und ebendieser Artikel noch nicht fertig ist, mit dem ich sie kundzutun gedenke. Der Titel? Nun ja, den Titel kann ich bekannt geben. Er lautet, also so in etwa, natürlich noch ein Arbeitstitel, noch nicht fertig… also lautet der Titel: „Aldarin: Die längst überfällige Entmystifizierung der Elfen oder wieder nur eine Liebesgeschichte zweier Elfen?“ Der Verfasser von Aldarin hatte die große Chance, das Ende der Verklärtheit einzuläuten, den romantischen Schleier von unseren Augen zu nehmen, aber hat er sie genutzt? Nun, ihr werdet verstehen, dass ich die Antwort hier nicht vorwegnehmen werde…

(anonymer Gelehrter aus Festum)

Also das ist sein Silber wert, das Ding! Da hat’s Riesen und Drachen, auch so Echsen kommen vor und Feen und so. Und Elfen natürlich, jede Menge, berühmte und welche, die nicht so berühmt sind, aber alles ganz edle und tapfere, die wo große Heldentaten vollbringen. Dann hat’s da noch Hippogriffe und Greifen und so Dings, so Adlerköpfige, ich weiß jetzt nicht, wie die heißen. Ach ja, und natürlich hat’s Orks, Goblins, Trolle und Oger. Jede Menge von dem Zeugs. Naja und Kämpfe, Magie, Schlachten und all das ist drin, also wirklich jeden Heller wert… Na, wie sieht’s aus, willst du meins haben? Nur ein-, zweimal gelesen, ich schwör’s beim Herrn Praios…

(Finn, Gassenjunge in Gareth)

Nun, so viel und nicht mehr sei vorab zum Inhalt von „Aldarin“, dem ersten In-time Das Schwarze Auge-Roman, verraten.

Hamburg, wir kommen! – Ulisses auf der Nordcon

Freitag, 01. Juni 2012
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Auch in diesem Jahr lassen wir uns die Nordcon natürlich nicht entgehen. Wenn ihr das hier lest, bin ich bereits unterwegs, um Hamburg einmal mehr unsicher zu machen. Und wie immer komme ich nicht allein, sondern habe diesmal Michael Mingers, Daniel Simon Richter und mein Demoteam dabei.

Wir bieten euch durchgängig Das Schwarze Auge-, Pathfinder- und Infinity-Demorunden an, außerdem könnt ihr bei uns das neue Das Schwarze Auge-Miniaturenspiel Schicksalspfade vorab ausprobieren.

Es wird ein von der Mechforce ausgerichtetes Battletechturnier geben und Michael steht euch gerne für alle Fragen rund um die Kampfroboter zur Verfügung. Außerdem könnt ihr Battletech auch im traditionellen Nachtszenario und anderen Rundenangeboten der Mechforce spielen.

Wir halten die Norddeutsche Warmachine-Meisterschaft ab, danke an Thomas Blaas für die Organisation!

Anni Dürr wird ein dualparalleles Das Schwarze Auge-Abenteuer anbieten.

Romanfans kommen mit Lesungen von Mike Krzywik-Groß aus Angbar Mortis und Thomas Plischke aus seinem Justifiers-Roman Autopilot auf ihre Kosten.

Und last but not least bieten wir folgende Workshops an:

Samstag, 02. Juni 2012 12:30 – Splitterdämmerung
Daniel Simon Richter

Schleiertanz und Bahamuths Fluch sind zwei von insgesamt acht geplanten Bänden und leiten den inhaltlich lose verknüpfen Splitterdämmerung Abenteuer Zyklus ein. Anschließend wird über zukünftige Entwicklungen in den Heptarchien und das Schicksal der Splitter informiert.

Sonntag, 03. Juni 2012 15:00 – Mit wehenden Bannern
Daniel Simon Richter und Nico Hoch

Nachdem die Helden in Von eigenen Gnaden am Darpat heimisch geworden sind, geht der Kampf um die Wildermark in die nächste Runde. Es wird berichtet über den aktuellen Stand des Projekts, von großen Schlachten, brüchigen Allianzen und machthungrigen Kriegsfürsten.

Samstag, 02. Juni 2012 17:00 – Hochelfenbox

Marie Mönkemeyer

Das frühe Elfte Zeitalter in Aventurien ist die Zeit der Hochelfen, der echsischen Diener Pyrdacors und der Zwerge und dem Kampf gegen die Drachen. In diesem Workshop könnt ihr Fragen stellen und einen ersten Eindruck bekommen, von dem, was euch in der Box erwartet.

Wir sehen uns vor Ort!

Euer Clemens

Die Türme bewegen sich – Das Spiel beginnt

Mittwoch, 16. Mai 2012
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Seit heute ist mit Das Spiel der Türme der dritte Teil der Reihe Die Türme von Taladur im Versand. Autor Marco Findeisen eröffnet nun das Spiel für seinen dritten DSA-Roman mit einer umfangreichen Leseprobe.

Wie schon der Vorgängerroman Die Last der Türme von André Wiesler, an den Das Spiel der Türme lückenlos anschließt, setzt der Roman die Geschichte von Jazemina Ernathesa und den Kampf um ihren Geliebten Boromeo fort. Doch nicht nur auf ein Wiedersehen mit ihr darf sich der Leser freuen, denn auch die Handlungsstränge anderer Figuren werden aufgegriffen und weiterentwickelt. Da wären zum Beispiel Amaria Cordellesa, die Tandori-Brüder, Erresto Starazzas oder Dom Cavazaros, der dieses Mal deutlich mehr im Fokus stehen wird, als in den vorherigen Romanen.

Aber auch neue Figuren treten auf und spielen ihre Rolle. Denn das Konzept der Reihe sieht vor, dass meine fünf Autorenkollegen (Bernard Craw, André Wiesler, Eevie Demirtel, Dorothea Bergermann, Stefan Schweikert) und ich jeweils einen ganz persönlichen Blick auf die Stadt der Streittürme werfen.

Daher will ich von dem jungen Scholaren Laurenzio erzählen, der die Sicherheit der Puniner Studierstuben gezwungenermaßen verlassen musste und nun zurückkehrt in seine Heimatstadt Taladur. Während er noch mit seinem Schicksal hadert, bemerkt er nicht, wie er langsam zwischen die Interessen der einzelnen Mächtegruppen gerät. Vor allem der Dom, der ihn als Mäzen stets gefördert hat, scheint seine eigenen Pläne mit ihm zu haben. Dunkle Schatten legen sich über Laurenzios schöne neue Welt und stellen ihn vor eine schwerwiegende Entscheidung, die sein Leben für immer verändern könnte. Wird er die Regeln akzeptieren und mitmischen im Spiel der Türme?

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Die Invasionsflotte rückt an

Dienstag, 15. Mai 2012
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Zornso lautet der vielsagende Titel des kommenden BattleTech-Romans von Bernard Craw. In diesem Blog lässt euch der Autor Blut lecken und gibt einen ersten Einblick in die Geschehnisse.

Wer die Sprungpunkte kontrolliert, beherrscht den Zugang zu einem Sternensystem. In Präludium haben die 6th Defenders of Andurien Zenit und Nadir jener Sonne gesichert, um die Grand Base – die wichtigste Militärwelt der Konföderation Capella – kreist,. Nun führt Generalleutnant Mildred Humphreys eine der größten Flotten des Herzogtums gegen den Planeten.

Zorn ist der Titel des zweiten Bandes, der sich den Andurienkriegen widmet. Erlebe einen groß angelegten Feldzug aus nächster Nähe. Denn die Andurianer bieten nicht nur ein komplettes Mechregiment auf. Um auf dem Planeten landen zu können, müssen sie auch den Widerstand auf dem kalten Schlachtfeld im All brechen. Und um ihn zu halten, brauchen sie Heerscharen von Infanteristen. Doch die Capellaner sind nicht gewillt, die in der gesamten Inneren Sphäre gerühmten Earthwerks-Mechfabriken kampflos aufzugeben. Die in den weit verzweigten Stahlschluchten untergebrachten Anlagen werden nicht nur bis zur letzten Patrone, sondern auch bis zum letzten Blutstropfen verteidigt.

Eine weitere Herausforderung ist das Ausbildungsgelände der Death Commandos, das sich Hunderte Quadratkilometer um die Stadt des Todes herum erstreckt. Die Andurianer wollen es wegen seiner erheblichen psychologischen Bedeutung besetzen, müssen sich aber bald fragen, ob nicht vielleicht die Geister seiner früheren Herren bei der Abreise der capellanischen Eliteeinheit zurückgeblieben sind, um den Besatzern das Leben aus den Knochen zu saugen.

Auch Kriegerhaus Fujita ist kaum zu überwinden. Die fanatischen Kämpfer befinden sich auf heimatlichem Grund, kennen tausend Möglichkeiten, den Invasoren auszuweichen und ihnen empfindliche Schläge zu versetzen, wenn diese es am wenigsten erwarten.

Zu allem Übel muss sich Mildred der Tatsache stellen, dass ein Planet mit einer Milliardenbevölkerung nicht allein durch militärische Maßnahmen zu befrieden ist. Die neuen Untertanen müssen für das Herzogtum gewonnen werden. Wer unter capellanischer Herrschaft benachteiligt war, der wird die Befreiung durch die Andurianer sicher willkommen heißen – es sei denn, er verbirgt seine Mordabsichten hinter jenem Lächeln, das niemals von einem capellanischen Gesicht weicht.

Zorn schildert den gesamten Grand Base-Feldzug der Andurianer vom September 3030 bis zum April 3031. Wir treffen viele Bekannte aus Präludium wieder – darunter auch einige, die niemand mehr auf der Rechnung haben dürfte …


Tuzak Mortis – Gewinner des Preissausschreibens

Donnerstag, 10. Mai 2012
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Vor einiger Zeit konntet ihr uns euren Tipp schicken, wo die Mortis-Reihe von Mike Krzywik-Groß wohl weitergeht, die mit Riva Mortis und Angbar Mortis ihren Anfang nahm. Die richtige Antwort ist, wie ihr dem Titel entnehmen könnt, Tuzak.

Die Gewinner von je einem Exemplar von Angbar Mortis sind Lars Henrik Heinbockel, Andre Kryschun und Nadine Grimme.

Wir gratulieren und wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Wie die Spinne im Netz – Intrigen in Bosparan

Mittwoch, 02. Mai 2012
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Autorin Judith C. Vogt – die wahre Herrin des Schwarms – erklärt, wie es ihr gelang, im Gewimmel von Figuren und Verrat die eigentliche Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren.

Bosparan streckt seine Finger nach dir aus. Es ist egal, wer du bist, du musst das Spiel mitspielen. Am besten ist es, wenn dir die Regeln schon in die Wiege gelegt wurden – so wie Sahina von den Venetern, die den Wunsch nach Macht mit der Muttermilch aufgesogen hat, oder ihren Söhnen, Venetus der Ältere und Venetus der Jüngere, die andere Ziele verfolgen, als jene, die Sahina für sie im Auge hat. Sie haben das Spiel Bosparans lange erprobt, lange genug, um nicht sofort darin unterzugehen.

Wie steht es aber um Mokada, die als Sklavin in den Baracken eines Steinbruchs aufwuchs? Oder um eine ehrliche Legionärin wie Eiria Punina? Können sie sich in einem solchen Spiel behaupten?

Ob sie es können oder nicht, sei dahingestellt – wer nach Bosparan kommt, spielt. Und nur die Stadt weiß, wie es ausgeht.

Die Handlung von Herrin des Schwarms beschränkt sich beinahe vollständig auf die Hunderttürmigen Stadt. Die Fünfte ist hier angekommen und Legat Venetus ist nicht gewillt, in naher Zukunft wieder abzuziehen. Er und die Shinxirpriesterin Crabroda rasseln mit den Waffen und dringen wie ein Hornissenstachel in das Machtgefüge der Comites ein.

Venetus der Jüngere will seine Mutter aus dem Weg räumen, um Pater Familiae zu werden. Fluvia von den Beatern wird nicht ruhen, solange sie ihre Freundin Sahina nicht vernichtet hat – oder von dieser vernichtet worden ist.

Mokada, die Adoptivtochter, ist zwischen Gehorsam und dem Wunsch nach Freiheit hin- und hergerissen, und auch Eiria hat alte Rechnungen zu begleichen – sie muss dem gefangenen Orkhäuptling das Leben nehmen, bevor er Rache an ihr üben kann.

Geld, Macht und Gefälligkeiten verstricken sie alle immer enger miteinander, bis ein kleiner Fehlgriff das ganze Gefüge wie ein Kartenhaus zusammenfallen lassen kann.

Ich gebe es zu: Dieses Netz aus Intrigen hat mir schlaflose Nächte bereitet. Karteikarten, großformatige Pläne mit Pfeilen, Kreisen und Kritzeleien und überall im Haus verstreute, sehr wichtige Notizen halfen zwar, lösten aber nicht jedes Problem.

So z. B. spontan auftretende Löcher in den Motivationen der Protagonisten. „Ach ja, stimmt, jetzt muss er einen Mordversuch tätigen. Aber wird überhaupt deutlich, warum er das macht?“ Das lässt sich alles beheben, bescherte mir aber manche schlaflose Nacht.

Ein chronisch auftauchendes Hindernis war es, diesen Wust aus der Sicht von nur drei Personen darzustellen. Einen Ausweg daraus bieten die Interludien, die es auch schon im ersten Teil gab. Darin werden die andere Personen von innen, beziehungsweise die drei Hauptpersonen von außen beleuchten.

Dennoch war es eine schweißtreibende Herausforderung, die Intrigen für den Leser bis zu einem gewissen Maße transparent zu gestalten. Er soll mehr wissen als die Hauptpersonen, aber natürlich auch nicht alles, das wäre ja langweilig!

Also, schlaflose Nächte und ein heftiges Hutziehen vor meisterhaften Intrigenschmieden wie George Martin!

Von den Spinnen, Asseln, Bienen und Hornissen im Netz der Capitale wird euch die Herrin des Schwarms schon ab der RPC erzählen.

Ulisses auf der RPC – Das Programm

Dienstag, 24. April 2012
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Ergänzend zu unserem gestrigen Blog haben wir hier ein PDF des Programms zum Ausdrucken und mitnehmen für euch. Wir freuen uns auf euren Besuch!

RPC 2012: Neuheiten aus dem Hause Ulisses

Dienstag, 24. April 2012
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Alles neu macht der Mai. Mittlerweile ist es gute Tradition zur RPC in Köln mit einigen Frühjahrs-Highlights aufzutrumpfen – so auch in diesem Jahr. Ein Teil der hier vorgestellten Neuheiten wird in begrenzter Stückzahl im Vorabverkauf erhältlich sein. In den Handel kommen sie dann etwas später. Es lohnt sich also vorbeizuschauen … und schnell zu sein!

Pathfinder-Einsteigerbox
Die prall gefüllte Einsteigerbox ist der kürzeste Weg in die phantastische Welt des Pathfinder-Rollenspiels. Sie enthält alles, was du brauchst, um mit deinen Freunden unzählige Abenteuer zu bestehen, unbekannte Länder und Meere zu bereisen, furchtbaren Feinden und großen Gefahren zu trotzen und unsterblichen Ruhm zu erringen.
In der Pathfinder-Einsteigerbox findest du die wichtigsten Spielregeln, hilfreiche Tipps und viele Abenteuer. Dazu kommen 7 verschiedene Würfel, über 80 kolorierte Aufsteller, ein 24-seitiges Heft mit Charakterbögen sowie ein wiederbeschreibbarer Bodenplan.
Meistere das Schwert oder den Bogen, die Zauberei oder die Schatten, denn auf dem größten Schatz sitzt immer auch der größte Drache.

Herrin des Schwarms
Im hunderttürmigen Bosparan muss sich die Legionärin Eiria Punina gegen Gefahren behaupten, die sich nicht mit blankem Stahl bezwingen lassen und die Patrizierin Sahina ist bereit, für das Schwarmartefakt der Legio V alles zu riskieren.
Herrin des Schwarms ist der zweite Band aus der Feder von Judith C. Vogt, der dich nach Herr der Legionen erneut ins bosparanische Imperium der Dunklen Zeiten entführt, wo Sterbliche und Götter um ihren Platz in der Geschichte ringen.

Lugg & Trug (Vorabverkauf)
Du möchtest auf unterhaltsame Weise und ohne lange Vorbereitungszeit ein paar Stunden Spaß haben? Dann nimm Gräfin Esmeraldas Auftrag an und beschaffe ihr einen Drachen … du hast richtig gehört: einen Drachen.
Lugg & Trug ist ein Abenteuerspiel, das dir und deinen Freunden einen Abend humorvoller, abenteuerlicher Unterhaltung bietet. Die einfachen Regeln und die fertige Ausarbeitung des Spiels erlauben es dir, dich sofort ins Abenteuer zu stürzen. Lugg & Trug eignet sich für Kinder und Jugendliche, für Mütter und Väter, für Nachbarn, flüchtige Bekannte und Schwiegermütter. Lugg & Trug ist für alle da.

Bahamuths Ruf – Die Splitterdämmerung
Der zweite Teil des Splitterdämmerungs-Zyklus, zu dem bereits das Abenteuer Schleiertanz erschienen ist, dreht sich um die Unbarmherzige Ersäuferin, die mit allen Mitteln versucht, die Vorherrschaft über die aventurischen Meere an sich zu reißen. Allem voran kündigt sich das Erscheinen Bahamuths, des Landverschlingers, an.
Bahamuths Ruf ist ein umfangreicher Band mit zahlreichen Hintergrundinformationen und Szenarien, aus denen sich ganz persönliche Kampagnen erstellen lassen, deren Entwicklung alleine bei den Helden liegt.

Die Türme von Taladur 3 – Das Spiel der Türme (Vorabverkauf)
Wenn uns die Druckerei nicht im Stich lässt, wird auf der RPC auch der Roman Das Spiel der Türme – der dritte Teil der Taladur-Reihe – erhältlich sein.
Der Frieden in Taladur ist trügerisch, denn hinter den Kulissen ist der Kampf um die Sitze im Erzenen Rat längst entbrannt. Wie ein Puppenspieler lenkt das Familienoberhaupt Dom Cavazaro die Menschen für seine Zwecke. Auch der junge Zauberer Laurenzio kann sich ihm nicht entziehen und verfängt sich schnell in seinem Netz aus Gefälligkeiten und Verpflichtungen. Noch ahnen die wenigsten, dass sie nur Figuren in einem großen Spiel sind, und dass der Einfluss des Doms sich in den Adern der Stadt ausbreitet wie das tödliche Gift einer Schlange.

Im Exklusiv-Vertrieb: Rakshazar – Das Riesland
Östlich des Bornlandes, durch das unbezwingbare Eherne Schwert von Aventurien getrennt, liegt ein Land der Bestien und Abenteuer – das Riesland.
Mache dich auf, einen verfluchten Kontinent zu entdecken, ein weites, wildes Land, das bereits vor Urzeiten vom Zorn der Götter verwüstet wurde. Erlebe Abenteuer mit Helden, die mit Waffen aus Stein oder Bronze gegen reißende Monster antreten. Lass dich forttragen von den Menschenmassen auf den Straßen und Basaren Rakshazars, hinein ins Abenteuer …
Wir freuen uns, das über Jahre gewachsene Fanprojekt bei dieser Publikation unterstützen zu können.

Zu guter Letzt
Da auf der RPC auch der Betatest zum Das Schwarze Auge-Skirmish Schicksalspfade stattfindet, werden auch jede Menge formschöne und meisterlich bemalte Miniaturen zu bewundern sein. Kaufen kann man sie dort allerdings noch nicht.

Dem Ende entgegen: Mörderisches Gewinnspiel zur Mortis-Trilogie

Freitag, 20. April 2012
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Nach dem Auftakt Riva Mortis ist mit Angbar Mortis gerade erst der Mittelteil der Mortis-Trilogie aus der Feder von Mike Krzywik-Groß erschienen, da wirft auch schon der dritte und letzte Teil seine Schatten voraus.

Dass es darin genauso spannend weitergeht wie in den Vorgängern, ist kein Geheimnis sein. Wohin es den Leser nach dem wehrhaften Riva und dem zweigesichtigen Angbar verschlägt jedoch schon. Darum und damit ihr euch auf das Finale furioso einstimmen könnt, verlosen wir 3 Exemplare von Angbar Mortis unter den richtigen Antworten auf die untenstehende Gewinnfrage:

Wo spielt der dritte Teil der Mortis-Trilogie?

A) in Mengbilla
B) in Tuzak
C) an der romantischen Küste Cornwalls
D) in Al’Anfa

Schickt eure Antworten bis zum 29. April 2012 an preisausschreiben@ulisses-spiele.de. Wir drücken euch die Daumen. Todsicher!