Mit ‘Daniel Simon Richter’ getaggte Artikel

Mit wehenden Bannern

Mittwoch, 08. August 2012
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Wenn es etwas gibt, dass Autoren und Fans des Schwarzen Auges immer wieder begeistert, dann die Vielseitigkeit und die Inspirationskraft dieser fantastischen Welt. Diese Begeisterung sorgt nicht selten dafür, dass ein bestehendes Konzept aus verschiedenen Richtungen betrachtet wird und Ideen entstehen, die ebenso reizvoll und lohnend sind. Oft genug sind es nur die geplante Seitenzahl oder die notwendige Deadline, die hier Grenzen setzen.

Bei Mit wehenden Bannern zeigte sich schnell, dass viele weitere lohnenswerte Aspekte es eigentlich verdient hätten, bearbeitet, den Fans präsentiert und gedruckt zu werden. Und darum haben wir genau das getan. Aus ursprünglich einmal geplanten 120 Seiten wurden so um die 200 Seiten prall gefüllt mit rasanten Abenteuern und nützlichen Spielhilfen, doch wir würden keine einzige Seite davon missen wollen – nach 120 Seiten waren einfach zu viele Fragen noch offen.

Hier einige der Fragen, die sich die Autoren gestellt und die sie für euch beantwortet haben:

- Welche Meisterpersonen sind (auch über das Abenteuer hinaus) für die Wildermark wichtig und welche Werte haben sie?

- Wie können wir die Szenarien und Abenteuerschauplätze umfangreich nutzbar machen? Beispielsweise mit Karten und ausführlichen Beschreibungen.

- Wie können wir Scharmützel und Schlachten zu einem nutzbaren Spielanteil machen? Durch Spielhilfen zu diesen Arten bewaffneter Begegnung und zu den aventurischen Heerhaufen.

- Wie können wir die Wechselhaftigkeit der Wildermark unterstreichen? Indem man einen Baukasten anbietet, mit dessen Hilfe man sich schnell und unkompliziert einen Kriegsfürsten zusammenstellen kann.

Und natürlich durften die Beschreibungen der Hintergründe in der Wildermark nicht fehlen und damit der Band eine große Nachhaltigkeit erfährt, haben wir sogar einen umfassenden Ausblick auf die Zukunft der Wildermark mit hineingepackt.

So wird die Wildermark dank Mit wehenden Bannern nicht nur Ort eines grandiosen Abenteuers, sondern auch als Schausplatz für eigene Geschichten erschlossen. Ein Buch prallvoll mit Kriegsfürstentum und genug Platz für die wehenden Banner eurer eigenen Helden!

Mit wehenden Bannern

AB191

ISBN 978-3-86889-068-6
Art.-Nr. 13081

VK 30,00 €

Das Hesinde-Vademecum

Montag, 21. November 2011
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Nachdem die Vademecum-Reihe mit der Rondra-Kirche eröffnet wurde, legen wir für diesen Band den Fokus unserer Betrachtungen auf den Immerwährenden Hort des Hesindianischen Gaben, also den Kult der Weisheitsgöttin Hesinde. Auch die Hesinde-Geweihte erfreut sich in Spielerkreisen größerer Beliebtheit, sei es als reisender Gelehrter, weltfremde Forscherin oder wehrhafte Draconiterin.

Daher wenden wir uns im Hesinde-Vademecum den Fragen zu, die Spieler einer solchen Geweihten häufiger beschäftigen und versuchen damit eine ähnliche Anregungsbasis und Orientierungshilfe zu schaffen, wie sie schon das Rondra-Vademecum für geneigte Leser darstellte: Was motiviert meinen Charakter, wie betrachtet der Kult unterschiedliche Sichtweisen? Welche Aufstiegschancen habe ich, welche Strömungen und Orden gibt es? Kann ich zwischen diesen wechseln? Dazu kommt eine Abhandlung über die Akoluthen der Kirche, denn die Göttin Hesinde ist ja zugleich eine Göttin der Magie und wird so auch von vielen Zauberwirkern in hohen Ehren gehalten.

Eine tiefergreifende Ausgestaltung von Liturgien, Gebeten und Ritualen erfolgt im Hesinde-Vademecum erstmals, auch wenn seine Texte vornehmlich als Anregung und Orientierungshilfe dienen sollen.

Auch das Hesinde-Vademecum wird die Form einer weitgehend aventurischen Quellsammlung haben, so dass man es am Spieltisch aber auch während Szenen innerhalb eines Live-Rollenspiels direkt benutzen kann. Entsprechend wird auch die Optik dieses Bandes erneut LARP-tauglich gestaltet.

Kurzum: Das Vademecum fasst die zentralen Aspekte des Hesinde-Kultes erstmals in einem kompletten Abriss zusammen und erweitert und vertieft ihn.

Hesinde-Vademecum vorbestellen

Ja, wo gehen sie denn …?

Freitag, 18. November 2011
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Es ist mehrfach die Frage an uns herangetragen worden, warum der Aventurische Atlas in der Form erschienen ist, wie er letztlich nun im Handel zu erwerben ist und natürlich wollen wir nicht säumen, kurz unsere Beweggründe darzulegen, den Atlas in der vorliegenden Form zu erstellen.

Der Atlas soll als waschechtes Hilfsmittel für das Spiel am Tisch dienen. Meister und Spieler sollen ihn nutzen können, um schnell herauszufinden, wo die Gruppe gerade unterwegs ist, und wie diese Gegend aussieht. Zudem sollte der Atlas einen erschwinglichen Preis haben. Das hieß aber auch, er musste allem voran zwei Ansprüche erfüllen:

Die Namen der Ortschaften, Flüsse und Berge sollten gut auf den Karten lesbar sein und der gesamte Band sollte so dünn sein, dass man ihn bequem zu einer Spielrunde an den Tisch mitnehmen konnte (was sich natürlich auch im Preis niederschlagen konnte).

So haben wir zum einen den Maßstab der Karten wieder vergrößert, damit man sich besser auf den einzelnen Blätter orientieren kann und zum anderen entschieden, dass nur eine Form von Sonderkarten in den Atlas Einzug halten sollte. Nämlich solche, die die aktuellen Grenzen der größeren Reiche samt ihrer Unterlehen darstellen. Wie häufig kam man als Meister schon in die Verlegenheit die konkreten Grenzen zum Beispiel einer bestimmten Baronie an der Grenze zwischen den Nordmarken und Albernia zu erläutern, sie aber nicht finden zu können. Mit den Lehnskarten hoffen wir bei ähnlichen Suchen schnelle Abhilfe geschaffen zu haben.

Ähnliches gilt auch für die innerhalb des Bandes enthaltenen Texte. In extrem knapper Form geben sie einen Abriss über die Region und verweisen auf Stellen, an denen man detailliertere Informationen über die Flora und Fauna sowie den Hintergrund des Landstriches nachschlagen kann. Die Liste der Herrscher erfüllt einen ähnlichen Zweck, denn sie soll nur einen schnellen Überblick verschaffen, damit man als Meister für die großen Teillehen auch schnell einen Namen parat hat.

Um das schnelle Auffinden noch weiter zu erleichtern, haben Eevie und Alex einen Index zum Band entwickelt, der sich hier als kostenloser Download findet.

Den Atlas im Stile der bekannten Bibel- oder sonstigen Themenatlanten mit weiteren Sonderkarten zu ergänzen, hätte den Band wesentlich umfangreicher und damit auch schwerer gemacht, man hätte ihn dann nicht mehr ‘mal eben’ mit an den Spieltisch genommen. Zumal es nach unserer Ansicht dann eben nicht nur mit einigen wenigen Karten getan wäre, man müsste dann auch schon umfangreich und komplett Kartenmaterial neu erstellen. Gerade für historisierende Karten, die man auch aventurisch nutzen kann, wäre das ein zwingendes Muss.

Wir hoffen aber, mit genau diesem Ansatz ein Bedürfnis von Meistern und Spielern getroffen zu haben, denn das gesamte Kartenwerk inklusive Quellangaben, wo man detailliertere Informationen in den Regelwerken und Regionalspielhilfen finden kann, ist nun zugänglich und leicht am Spieltisch einsetzbar.

Mit Samthandschuh und Stählerner Faust – Zur Präfektur Shamaham im Atlas

Eine Frage, die für einige Verwirrung gesorgt hat, möchten wir an dieser Stelle beantworten: Auf der politischen Karte der Schattenlande findet sich eine rote Grenzlinie, welche die Präfektur Shamahan in einen nördlichen und einen südlichen Teil unterteilt. Die Linie soll verdeutlichen, dass die Präfektur nur im nördlichen Bereich wirklich zum Einflussgebiet von Fürstkomtur Haffax gehört, der südliche Teil jedoch nicht vollständig unter seiner Kontrolle steht.

Die genauen Pläne von Helme Haffax mit der südlichen Präfektur werden in einem der kommenden Aventurischen Boten thematisiert und bieten noch eine weitere Erklärung für die Trennlinie.

Zum südlichen Teil der Präfektur Shamaham gehören die Baronien Kurkum, Lorgolosch, Rhoderstein, Lyll und Ostend. Der nördliche Teil umfasst die Baronien Shamaham, Zweiseen und Kohlrungen.

Die politische Karte der Schattenlande finden Sie in Aventurischer Atlas Seite 139, im Aventurischen Boten 149 und im Downloadbereich der Das Schwarze Auge-Internetseite.

Alex Spohr & Daniel Simon Richter

Und es begab sich im Jahre 1034 BF in Kuslik am Yaquirmund …

Mittwoch, 16. November 2011
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… das sich unzählige Magier in der Stadt versammelten, denn zum Allaventurischen Konvent der Magie war geladen worden.

Ehrwürdige Spektabilitäten, werte Collegae!

Sieben Jahre nach dem denkwürdigen Conventus Ignis ist es an der Zeit, dass die gelehrtesten Köpfe der arkanen Wissenschaften und des magischen Handwerks erneut zum Allaventurischen Konvent der Magie zusammenfinden, um über den neuesten Stand der Forschung zu berichten und die Convocati Primi der einzelnen Gilden zu wählen.

In diesem Jahr richtet das Freie Wissenschaftliche Institut zur Erforschung, Klassifizierung und Vertiefung Arkaner, Übersinnlicher Kräfte und Phänomene unter dem Schutz Unserer Weisen Herrin Hesinde zu Kuslik unter Leitung von Convocatus Altissimus Robak von Punin diese besondere Zusammenkunft der aventurischen Gildenmagie aus. Unterstützt wird das von allen drei Gilden getragene Institut der Arkanen Analysen durch die ebenfalls in Kuslik ansässigen Halle der Antimagie und Halle der Metamorphosen sowie die Heiligen Hallen der Weisheit. Die feierliche Eröffnung unter Schirmherrschaft der Magisterin der Magister findet zur Tagundnachtgleichen am 1. Peraine 1034 BF statt.

Wie beim Conventus Borbaradianis im Jahre 1020 BF sind auch Zauberkundige außerhalb der Gildenmagie eingeladen, an dem Konvent teilzunehmen, so sie von gutem Ruf und Leumund sind und ihnen an einem Austausch ihres Wissens mit den arkanen Wissenschaften gelegen ist, um gemeinsam die aventurische Zauberei in ein neues Zeitalter zu führen.

Zeichen der

Spektabilität Praiowine Westfar von Methumis, Bund des Weißen Pentagramms

Spektabilität Erzmagus Robak von Punin, Große Graue Gilde des Geistes

Spektabilität Rhayodan de Porcupino, Bruderschaft der Wissenden

Exzellenz Meliodane Espenhain, Erzmagisterin des Immerwährenden Hortes der Hesindianischen Gaben

Am vorvergangenen Wochenende hat wieder der All-Aventurische Konvent auf Burg Bilstein stattgefunden – und dieses eine Mal war mit All-Aventurischem Konvent tatsächlich das gleichnamige aventurische Treffen der Gildenmagier gemeint, ganz wie in der obenstehenden Einladung formuliert. Denn genau um dieses Thema drehte sich der große Jahresabschluss-Konvent des offiziellen aventurischen Briefspiel-Projekts, das natürlich auch in diesem Jahr anderen Das Schwarze Auge-Aktiven ebenso offenstand.

Während sonst die Teilnehmer vorwiegend mittelreichische oder horasische Adlige darstellen, lag das Hauptaugenmerk in diesem Jahr auf der Darstellung unterschiedlicher Zauberer aus den drei Magiergilden.

Mancher wird die Berichterstattung im Salamander verfolgt haben (in den Aventurischen Boten ab der Nummer 148) und andere erwarten mit Spannung Im Schatten des Elfenbeinturms, ein Abenteuer von Franz Janson, das zu Teilen ebenfalls vor dem Hintergrund dieses Konventes spielen wird.

Doch bereits am letzten Wochenende ergab sich die Gelegenheit, der Veranstaltung und der ganzen Stadt Kuslik Leben einzuhauchen. Die Orga und die NSCs hatten äußerst detailverliebt Örtlichkeiten in der Stadt erstellt und Anspielpartner für die Helden zum Leben erweckt. Gerade der Gegensatz zwischen dem bärbeißigen Saldor Foslarin und dem distanzierten Salpikon Savertin sowie die andauernden Frotzeleien, die sich die beiden Gildenvorsteher lieferten, sorgten gleich von Anfang an für die richtige Stimmung.

Die Spieler konnten sich zu Heldengruppen zusammenfinden und gleich am Freitagabend damit beginnen, Hinweise für die vor ihnen liegenden Aufgaben zu sammeln und sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen. Nach einem Götterdienst, den die Magisterin der Magister Aldare Firdayon am Samstagmorgen leitete, ging es für die Gruppen dann in das Spiel am Tisch, welches gegen Abend im großen Plenum der Magier mündete, bei dem drei äußerst unterschiedliche Vorträge zum Thema Splitter der Dämonenkrone (ein allgemeinverständlicher von Iolano Schlangenstab, ein tiefschürfender von Larissa Uchakbar und ein sehr penibler vom immer wieder einnickenden Rhayodan de Porcupino), für einige bärbeißige Kommentare und größeres Unverständnis unter den Nichtmagiern sorgten.

Ohne nun im Detail über die beiden größeren Auswirkungen des Konventes zu berichten, denn die wollen wir erst im Aventurischen Boten 151 lüften, bleibt festzuhalten, dass die diesjährige Bilstein einer der interaktivsten und charmantesten All-Aventurischen Konvente der letzten Jahre war.

Offenes Forum – Mitschnitt jetzt online

Samstag, 24. September 2011
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Der Videomitschnitt zur Podiumsdiskussion von der RatCon 2011 ist jetzt online. Das Thema lautete:  Alltagsleben oder Abenteuer – Wie viel Detail braucht Das Schwarze Auge?

Auf der RatCon 2011 diskutierten Mario Truant (Verlagsleiter Ulisses Spiele), Daniel Simon Richter (Das Schwarze Auge-Redakteur), Melanie Meier (Artdirektorin Das Schwarze Auge), Andree Hachmann (Vinsalt.de), Heike Most (dsa4.de) und Daniel Bruxmeier (Nandurion.de) über die Frage, wie detailliert der Hintergrund eines Rollenspiels sein muss. Dabei sprechen Sie mit dem Publikum auch über High vs. Low-Fantasy, das Das Schwarze Auge-4-Regelsystem und „Das Schwarze Auge-Sims“.
Die Moderation hatte André Wiesler inne.


Mit wehenden Bannern

Mittwoch, 04. Mai 2011
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Auch was einen anderen Kampagnenband anbelangt, nämlich den Abschlussband der Wildermark-Kampagne gibt es Neuigkeiten zu vermelden.

Uli Lindner hatte ja seinerzeit die Redaktion des beliebten ersten Bandes der Kampagne inne und auch schon seit längerem mit der Erstellung des zweiten Bandes der Kampagne geliebäugelt, der den treffenden Titel Mit wehenden Bannern tragen wird.

Nach den Entwicklungen der letzten Zeit und vor allem, um dafür zu sorgen, dass dieser Band auch in absehbarer Zeit erscheinen kann (wobei wir da noch nicht konkret werden wollen oder können), ist es uns gelungen Michael Maasberg als Bandredakteur zu gewinnen.

Michael hat ja auch schon zu maßgeblichen Teilen an Von eigenen Gnaden mitgewirkt und mit Abenteuern wie unter anderem Goldene Flügel, Der Mondenkaiser und Der Lilienthron eindrucksvoll bewiesen, dass er es versteht solche Projekte zu bewältigen.

Ihm steht dabei ein Team aus Kennern der Region und der Geschehnisse zur Seite, so dass also die best mögliche Konsistenz in der Weiterentwicklung und dem Abschluss der Kampagne gewährleistet ist.

Damit wollen wir vor allem allen Fans der Kampagne und des Settings Wildermark die Sorge nehmen, dass der Band Mit wehenden Bannern womöglich nicht erscheinen oder von Personen betreut würde, die nicht in Planungen die Wildermark betreffend eingeweiht wären oder denen die Region nicht am Herzen läge.

Von Verlagsseite aus werde ich das Projekt begleiten, denn auch ich bin ein Fan der Region und habe schon seit längerem Angelegenheiten, die die Wildermark und die Anrainerprovinzen wie das Herzogtum Weiden, die Markgrafschaft Greifenfurt und die Schattenlande betreffen redaktionell betreut.

Die Arbeiten an Mit wehenden Bannern werden also in absehbarer Zeit beginnen und wir freuen uns schon auf viele weitere Geschichten in der Wildermark sowie einen fulminanten Abschluss der Kampagne, der hoffentlich für viele einige Überraschungen bereit halten wird.

Daniel Simon Richter

Quanionsqueste – die Lichtsucher

Mittwoch, 04. Mai 2011
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Um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und schon im Vorfeld Verunsicherungen vorzubeugen, können wir sagen, dass ich die verlagsseitige Redaktion für den Kampagnenband übernommen habe, der sich mit der Quanionsqueste der Praios-Kirche beschäftigt.

Weder für die bereits auf Hochtouren laufenden Arbeiten an den Abenteuern, Szenarien und dem Quellenmaterial werden dadurch beeinträchtigt, noch ändert sich die Zusammensetzung des Teams, das weiterhin aus Chris Gosse, Uli Lindner, Lars Reißig und Stefan Unteregger sowie den Autoren der kleineren, verbindenden Teile besteht.

Daher sollte es bei den Lichtsuchern zu keinen nennenswerten Komplikationen kommen – wenn man von den kreativen Diskussionen der Autoren untereinander absieht, die ja schon seit langer Zeit an diesem Band arbeiten. Daher bin ich ausnehmend glücklich darüber, dass sie alle weiterhin mit Eifer und Herzblut an diesem Band arbeiten.

Daniel Simon Richter

Die stählerne Stirn – der Bilstein-Konvent 2010

Freitag, 03. Dezember 2010
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Auch in diesem Jahr ist der All-Aventurischen Konvent, die große Jahresabschluss-Veranstaltung des offiziellen aventurischen Briefspiel-Projekts und anderer DSA-Aktiver erfolgreich zuende gegangen.

Anlass der Veranstaltung war in diesem Jahr ein mittelreichischer Reichskongress, so wie im Aventurischen Boten 144 auf Seite A8 zu lesen war. Die Einladung Kaiserin Rohajas erging an den Adel des Mittelreiches, sich im Ingerimm 1033 BF zu Perricum einzufinden, um dort Rat wider Haffax zu halten und das Reich weiter zu konsolidieren.

Am Freitagabend stand zum ersten Mal ein LARP-Turnier auf dem Programm, bei dem sich die Teilnehmer – teilweise in voller Rüstung – darum stritten, den Titel des ‘Retters der Tugend’ zu erringen. Eine durchaus beeindruckende Versammlung von aventurischen Recken, deren Wettkampf spannend anzuschauen war.

Der Samstag stand zu Beginn im Zeichen der Tischspielrunden. Beinahe 20 Spielleiter hatten in Absprache mit der Con-Orga kleinere Szenarien erdacht, die entweder gezielt das Freeform-Geschehen am Abend vorbereiteten oder den Spielern perricumsches beziehungsweise nebachotisches Flair nahe brachten, und die ein oder andere Überraschung für die Helden beinhalteten.

Mit dem Wissen und den Ergebnissen der Spielrunden ausgestattet, begann für die Spieler am Samstag-Abend das der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung, die Versammlung des Adels vor Kaiserin Rohaja. Etliche Probleme aus dem Reich wurden an die Kaiserin herangetragen, stellvertretend seien hier nur die ‘Lodenbach-Affäre’ (die Belehnung der Wildermärker Baronie Lodenbach durch den Greifenfurter Meister der Mark, siehe Aventurischer Bote 141) oder die Überbringung der Nachricht, dass Selindian Hals Thronfolger in Punin das Licht der Welt erblickt hatte (siehe Aventurischer Bote 142 und Der Mondenkaiser). Doch auch Gesandte anderer Reiche waren zugegen, so die Mondsilberwesira Shahane ay Zedrakin, die dem Reich ein Bündnisangebot der Shahi Eleonara von Aranien anbot, was der Adel einhellig begrüßte.

Höhepunkt des Rates jedoch war das Zusammensetzen der ‘Tafel des Krieges’, eines jener uralten Steine der Geschichte, die über die ganze Markgrafschaft verstreut zu finden sind. Wackre Recken hatten eifrig im Verlaufe des Kongresses danach gesucht und die Bruchstücke auch gefunden hatten, bevor sie Agenten Haffax’ in die Hände fallen konnten.

Durch ein Orakel dieser Tafel bestärkt, hieß die Kaiserin darauf ihren Adel sich ungehend vorzubereiten und in der Wacht nicht zu zagen, bevor der Abend dann mit einer Aufführung der ‘Angbarer Puppenbühne’ und einer aventurischen Feier ausklang.

Der Sonntag stand dann unter dem Zeichen der irdischen Beratungen der Spieler, zum einen mit Workshops (hier seien nur der zu den Dunklen Zeiten mit Franz Janson und der zum neuen Almada mit Michael Masberg genannt) und mit den Provinzrunden des Briefspiel-Projekts, in denen die Kanzler und Spieler erste Ideen und Plots für das Geschehen innerhalb der einzelnen Provinzen für das kommende Jahr sammelten.

Was genau sich aventurisch auf dem Perricumer Reich-Kongress des Jahres 1033 BF abgespielt hat, könnt ihr im Aventurischen Boten 146 nachlesen, in dem es einen ausführlichen Artikel zu den Geschehen geben wird.

Des Weiteren können wir schon an dieser Stelle den Termin für die nächstjährige Bilstein verkünden: Der All-Aventurische Konvent 2011 findet vom 04. bis zum 06. November 2011 statt.

Und es finden sich bereits erste Bilder der Veranstaltung im Netz. Die Interessierten finden diese auf den Seiten des DSA-LARP-Projekts unter der url: http://dsa-larp.net/gallery/thumbnails.php?album=41.

Uta Enners, Stefan Küppers und Daniel Simon Richter

Zum Abschied von Frank Bartels

Montag, 25. Oktober 2010
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Mit Frank Bartels verabschiedet sich ein langjähriger Weggefährte aus der DSA-Redaktion, weil sich das Leben außerhalb von DSA für ihn verändert hat und er andere Prioritäten setzen will. Das ist ein Abschied, den ich sehr bedauere, denn ich habe mit Frank über die langen Jahre – wir lernten uns Anfang der Neunziger Jahre kennen – eine gute und enge Freundschaft entwickelt.

Wie ich war Frank ein Briefspieler der ersten Stunde und auch mir kommt aus den turbulenten Tagen immer wieder die Episode auf dem All-Aventurischen Konvent 1997 in den Sinn, als zu später Stunde Wurst mit dem Reichsrichtschwert geteilt wurde; es sind gerade solche persönlichen Momente, die ich sehr vermissen werde.

Mit Frank verlässt uns ein Redakteur, dessen Ideen und Umsetzungen – gerade im Bezug auf das Horasreich – ich immer sehr geschätzt habe. Und es verlässt uns jemand, der selten eine hitzige Diskussion scheute und der dennoch daran interessiert war, einen soliden Kompromiss zu entwickeln, der die Welt des Schwarzen Auges bereichern würde.

Gerade aus den Diskussionen, die Frank stets mit herausragendem aventurischen Wissen und Gefühl führte, und den daraus resultierenden neuen Einsichten, ließen sich immer großartige neue Geschichten spinnen. Ich denke dabei vor allem an die langen Planungstreffen um die Königsmacher-Kampagne und welche überraschenden Wendungen der Krieg der Drachen nahm, weil eben alle Mitautoren ihre Meinung einbringen konnten – Frank aber nie das große Ganze aus den Augen verlor.

Ich wünsche Frank alles erdenklich Gute und hoffe darauf, dass Beizeiten erneut seine Ideen Einzug in die aventurische Welt halten werden … ansonsten sehen wir uns natürlich an anderen Orten und gönnen uns in Ruhe ein gutes Gläschen Wein bei netter Musik.

Also Frank, pass auf Dich auf, ich werde Deine Stimme in der Redaktion vermissen.

Daniel Simon Richter

Ich kann mich hier Daniel eigentlich nur ‘vollumfänglich anschließen’ wie man heutzutage so sagt. Auch wenn ich nie die reichsrichtschwertlich geteilte Wurst erleben konnte, war die Zusammenarbeit mit Frank doch immer mit viel Freude am Austausch von Ideen und Konzepten verbunden.

Frank hat uns nicht nur durch seine Arbeit als Briefspieler und zeitweiliger Organisator des Allaventurischen Kovents, bei Projekten wie Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen, In den Dschungeln Meridianas und Unter dem Westwind begleitet, sondern vor allem als Neugestalter des Horasreichs mittels der Königsmacher-Kampagne (Hinter dem Thron, Masken der Macht) und der Spielhilfe Reich des Horas.

Dass es bei den letztgenannten Projekten zu Verzögerungen gekommen ist, war – auch das sei hier nicht verschwiegen – auch für uns sehr ärgerlich, aber dies waren halt eben schon die Schatten, die das wirkliche Leben warf. Und ich persönlich bin immer noch von den Endergebnissen überzeugt, die dadurch zustande gekommen sind, dass Frank nicht nur sehr akribisch vorgegangen ist (dabei aber durchaus nicht wahllos Quellen absorbiert hat) und auch über den DSA-Tellerrand (und den des Rollenspiels im Allgemeinen) geblickt hat.

Also: Auch von mir alles Gute und stetige Zufriedenheit für deinen Hauptberuf . Und ich hoffe, wir lesen noch von dir!

Thomas Römer

Der All-Aventurische Konvent

Sonntag, 10. Oktober 2010
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Auch in diesem Jahr findet Ende November der sogenannte All-Aventurische Konvent statt und daher wollen wir die Gelegenheit nutzen, euch diese Veranstaltung genauer vorzustellen.

Mit dem All-Aventurischen Konvent ist nicht das gleichnamige aventurische Treffen der Gildenmagier gemeint, sondern es handelt sich vielmehr um den großen Jahresabschluss-Konvent des offiziellen aventurischen Briefspiel-Projekts, an dem auch andere DSA-Aktive teilnehmen, und der in guter Tradition seit über 10 Jahren abgehalten wird.

Vorwiegend stellen die Teilnehmer mittelreichische oder horasische Adlige dar (im Falle der Briefspieler jene, die sie auch in den unterschiedlichen Provinzen führen), manche wählen aber auch Gäste aus anderen Reichen aus, Geweihte der Zwölfgöttlichen Kirchen oder Zauberer aus den Magiergilden.

In den meisten Fällen folgen diese Gäste einem Aufruf der Kaiserin Rohaja, seltener auch des Horas, und finden sich unter dem Schutz des jeweils Einladenden an aventurisch unterschiedlichen Örtlichkeiten ein. Häufig ist die Gelegenheit ein Reichskongress, seltener sogar ein Großer Hoftag, auf denen die Teilnehmer gemeinsam Reichspolitik erleben und gestalten, Intrigen spinnen oder Allianzen schmieden und letztlich gemeinsam feiern und Spaß haben.

Für gewöhnlich beginnt der Konvent an einem Freitagabend, es gibt eine kurze irdische Begrüßung und dann folgt ein aventurischer Einstieg, der zum Beispiel durch ein Turnier oder eine Jagd erfolgen kann, die zumeist im Vorfeld der eigentlichen aventurischen Veranstaltung stattfindet. Schon bei dieser Gelegenheit gewanden sich die meisten Spieler, denn diese Einführungen hat bereits Freeform-Charakter, ohne dass sie ein wirkliches LARP-Event darstellt.

Am Samstag erleben die Spieler nach einer Einführung in die eigentliche Veranstaltung, die ebenfalls in Gewandung erfolgt, in Paper&Pen-Spielrunden Abenteuer, die direkten Bezug zu den Geschehnissen auf der Veranstaltung oder den dahinter steckenden Plot haben.

Diese Runden werden von Freiwilligen aus den Reihen der Briefspieler oder der Alveraniare geleitet und finden häufig ihre Auflösung im abschließenden Freeform-Teil. Denn der späte Nachmittag gehört den Beratungen der Adelversammlung zu den vielfältigen Fragestellungen, die an Kaiserin oder Horas herangetragen werden (und die ebenfalls in Gewandung und in aventurischem Ambiente abhalten werden). Zwiste und Fehden werden hier manchmal vorgebracht oder Klagen geführt, ab und an geht es darum, die Situation in den Provinzen darzulegen und die Herrscher zum Handeln zu bewegen. Meistens liegt hinter diesem eher politischen Spiel ein richtiger Erzählstrang, der durch NSCs und die Tischrunden vorbereitet wird und während der Beratungen für Überraschungen sorgt. Nachdem die Beratungen abgeschlossen sind und der Plot aufgelöst wurde, findet traditionell eine aventurische Feier statt, auf der aktive Spieler aventurisches Liedgut zum Besten geben, Tanzvorführungen oder Feuerschauen dargeboten werden oder die bekante Angbarer Puppenbühne mit witzigen Stücken auftritt. Ansonsten ist diese Feier die Gelegenheit in aventurischem Ambiente mit den Charakteren, die die anderen Spieler darstellen, zu agieren.

Der Konvent geht dann am Sonntag mit den einzelnen Kanzleistübchen des Briefspiel-Projekts, in dem die Weichen für das Geschehen in den Provinzen für das kommende Jahr gestellt werden, Workshops zu ausgewählten Themen rund um das Schwarze Auge, Lesungen aus aktuellen Romanen und eher irdischen Gesprächen zuende.

Vorbereitet und abgeschlossen wird der All-Aventurische Konvent für gewöhnlich auch im Aventurischen Boten, durch Redakteure und Autoren des Schwarzen Auges, und natürlich durch die Provinzkanzler in den diversen Mailing-Listen ihrer jeweiligen Provinz, so dass die Teilnehmer auch im offiziellen Aventurien die Auswirkungen der jeweiligen Veranstaltung nachvollziehen können.

Worum es in diesem Jahr gehen soll, legen wir euch in einigen Tagen in einem weiteren Blog-Artikel dar und ihr werdet dazu auch etwas im Aventurischen Boten 144 finden.